| 15. September 2011 | abgelegt in Gedankenschau |
Mit dem Begriff “Frau” meint die Öffentlichkeit jene 98% der weiblichen Bevölkerung, an denen ich eh nicht interessiert bin und in den letzten zwei Lebensjahrzehnten mir suggestiv einredete bzw. medial instruiert einreden ließ, ich wäre an jenen interessiert.
Meine Definition indessen der verbliebenen 2% “Frau” unterliegt einem Kategorienschema, das sich nicht am äußerlichen Erscheinungsbild verschwendet, von Schönheit langweilen lässt und tiefer dringt, tiefer als ein Senkblei je erforscht (Shakespeare).
Ich würde es mit “weiblicher Anmut” überzeichnen, aber das versteht wiederum keiner und ich bin es leid geworden, Mühe aufzuwenden, um in diesem Punkt verstanden zu werden.
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| Schlagwörter: | Ansicht, Antoine de Saint-Exupéry, der kleine Prinz, Erklärungszwang, Erscheinungsbild, Frauenbild, innere Schönheit, innere Werte, keine Rechtfertigung, Meinung, müde geworden, weibliche Schönheit |
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| 05. September 2011 | abgelegt in Gedankenschau |
Heute auf dem Postamt.
Keine tumultarische Warteschlange und nach unverzüglichem Aufruf der Postangestellten lege ich meinen zu versendenden Brief auf den Tresen und kommentiere diese Handlung salopp und wortknapp: “Einmal normal bitte!”.
Und während die Bedienung akkurat und pflichtbeflissen den Brief abwiegt, wäge auch ich meine Worte ab: “Aber was ist heute schon noch normal bei all den verrückten Dingen? (Lächelnd) Tja, was ist da noch normal? Vermutlich ist dieser Normal-Brief noch das einzig Normale überhaupt… (gespieltes Grübeln)“.
“Nun, auch beim Brief gibt es viele Varianten!”, erwiderte die fachkundige Postangestellte, während sie meinen schlicht normalen Brief mit einem noch schlicht normaleren selbstklebenden Briefmarkenetikett, farb- und motivlos, versieht.
“Gut, dann hätte ich doch gern eine Sondermarke!”, in der Hoffnung, dem normalen Brief doch noch Exklusivität zu verleihen…
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| Schlagwörter: | auf dem Postamt Sinsheim, Briefart, Briefaufgabe, Briefmarke, Briefsendung, freundliche Bedienung, keine Warteschlangen, Situationskomik, Sondermarke, was ist normal? |
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| 04. September 2011 | abgelegt in Zitate |
lässt sich leicht daran erkennen,
wie er mit Leuten umgeht,
die nichts für ihn tun können.“
Henry Kissinger
US-amerikanischer Politikwissenschaftler
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| Schlagwörter: | Egoismus, Gleichgültigkeit, Henry Kissinger, Hintergedanken, Karrieredenken, kein Eigennutz, Opportunismus, soziale / biologische Vorteile, Zitat, zweckorientiert |
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