| 27. April 2012 | abgelegt in Distichon \ Gedankenschau |
Was im grünen Gewand sich erzeigt, ist nicht immer ein Baum! Nein,
auch ein Schimmelgewächs blühet im nämlichen Grün.
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| Schlagwörter: | Baum, Farbe bekennen, Pilz, Schein und Sein, Schimmel, Spreu vom Weizen |
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| 20. April 2012 | abgelegt in Gedankenschau |
(sich bei jmd.) beschweren
Es müsste eigentlich “ent-schweren” heißen, da es im wesentlichen doch darum geht, eine auf dem Gemüt tragende Last bei einem Gegenüber ganz oder gar teilweise abzuladen.
Es ergibt durchaus keinen Sinn, bei einer aktuell bestehenden (Gemüts-)Beschwerung sich noch zusätzlich zu “be-schweren”.
Alternativ – und sprachlich durchaus noch besser gewählt – ist der Terminus “erleichtern”, welches wiederum unterschwellig auch mit “auskotzen” korrespondiert.
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| Schlagwörter: | Arthur Schopenhauer, auskotzen, Bedeutung, beschweren, falsche Begriffswahl, Sprachsünde, Sprachverhunzer, Terminus |
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| 15. April 2012 | abgelegt in Bühnenstücke \ Die göttliche Audienz |
Auch Schiller überarbeitete seine “Räuber” etliche Male:
„Die Zeit wurde verändert, Fabel und Charaktere blieben. So entstand ein buntfarbiges Ding, wie die Hosen des Harlekin, alle Personen sprechen nun viel zu studiert, jetzt findet man Anspielungen auf Sachen, die ein paar hundert Jahre nachher geschahen oder gestattet werden durften.“
Auch Amalia musste sich, zum Ärger des Dichters, selbst umbringen. Mit diesen Veränderungen kam das Stück als Theaterausgabe in den Druck und ging der Ausführung entgegen.
Ich kann aus dem einfachen Kuchenteig meines ursprünglichen Theaterstückes keine Hochzeitstorte kreieren.
Metrische Unebenheiten, infantile Vielrederei, mangelnder geistiger Tiefgang hinnehmend hier die letzte Überarbeitung von “Die göttliche Audienz/Der himmlische Reichstag”.
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| Schlagwörter: | Die göttliche Audienz, Flickwerk, Patchwork, Überarbeitung, Version 30 |
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