Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

10 
 April 
 
2016

abgelegt in
Gedankenschau

 

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In Ermangelung eines Freundes Herz flüchte ich mich in die Liebesarme der beseelten Natur…

… und vergaloppierte mich zu einer Pferdekoppel nach Adelshofen, die Kinder Augen leuchten lässt.
Im Gegensatz zu meinen doch recht beengten Familienverhältnissen ist dieser Anblick nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern eine wahre Augenweide.
Und der Reitsport ist sicherlich auch eine Verlustigung erster Kajüte, verleiht er doch zumindest für den Moment das Gefühl, Gräben zu überwinden.

Allerdings bleiben diese Gräben, die Unüberwindbarkeit in das “Vertrauen” seiner Selbstwirksamkeit mitunter auch, wenn nicht sogar ein Beinbruch noch hinzu kommt.
Das ist das Risiko, das der Reitsport mit sich bringt und mich schauern und verzagen lässt, dass eben etwas (zer-)bricht, weil man über sein Vermögen hinaus sich einer Aufgabe stellt, der man nicht gewachsen ist.

Lass’ gut sein!
Schuster/Schumacher, bleib’ bei deinen (Schuh-)Sohlen, Hufeisen sind nicht dein Metier!
Bleib’ deinen Berufsprinzipien treu, die ordnungsstiftend sind, betrete deine Werkstatt und eben nicht eingezäuntes Gelände!
Die Regeln sind einfach, letztlich auch nicht wirklich Gebote, sondern An-Gebote zu einem zufriedenen Leben.

Und vor allem, lerne (wieder) “zu vertrauen”, nicht nur in deine Fähigkeiten und in dein Handwerk, sondern in das Gelingen einer Sache allgemein!

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