Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

27 
 September 
 
2019


 

Vielleicht alles eine Frage des Reframing

 
 
30 
 Juli 
 
2017

abgelegt in
Buchen | Gedankenschau

 

Die ab etwa 1770 aufgekommene und später nach Goethes Roman benannte Werthertracht war an die englische Bürgertracht angelehnt. Sie bestand aus einem dunkelblauen Frack, gelber Weste und Hose sowie Stulpenstiefeln. In Deutschland galt sie als Kennzeichen des „anglisierenden Stutzers“.

Quelle: Zeitwanderer

Nicht ganz so galant, kaufte ich mir gestern im Vögele Buchen ein graues Sakko, schlicht aber fein.

 
 
26 
 November 
 
2016

abgelegt in
Die Stoa | Gedankenschau

 

O, was ist der Mensch, daß er über sich klagen darf!

Ich will, lieber Freund, ich verspreche dir’s, ich will mich bessern, will nicht mehr ein bißchen Übel, das uns das Schicksal vorlegt, wiederkäuen, wie ich’s immer getan habe; […] das Vergangene soll mir vergangen sein.

Gewiß, du hast recht, Bester, der Schmerzen wären minder unter den Menschen, wenn sie nicht – Gott weiß, warum sie so gemacht sind! – mit so viel Emsigkeit der Einbildungskraft [1]Alles im Leben hängt von der Einbildung ab:
Ehrgeiz, Verschwendung und Habsucht leben von ihr. Der Schmerz nicht minder.
Jeder ist so unglücklich wie er zu sein glaubt.
Seneca
sich beschäftigten, die Erinnerungen des vergangenen Übels zurückzurufen, eher als eine gleichgültige Gegenwart zu ertragen.


aus: Johann Wolfgang von Goethe:
„Die Leiden des jungen Werther“
Kapitel 1, Erstes Buch.
Tagebucheintrag am 4. Mai 1771

Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist…

Fußnoten   [ + ]