Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

15 
 Oktober 
 
2018

abgelegt in
Filme

 

Denn Herr Rossi sucht das Glück…
sucht man es, so fehlt ein Stück,
ja es fehlt ein Stück vom Glück

Ja, Herr Rossi hat ’nen Wunsch,
Eis vom Nordpol, flambiert, mit Punsch, eine Schokoladenburg –
3 Stück Kuchen, 6 Kaffee, 20 Törtchen, dazu Tee –
Was noch, was noch, was noch?

Ja, Herr Rossi möcht noch mehr,
so ein Auto macht was her,
auch mal Sekt, statt immer Milch –
mal wie ’n Reicher sich benehmen, in der Spielbank Geld ausgeben –
Was noch, was noch, was noch?

Ja, Herr Rossi sucht das Glück,
er will nur vom Glück ein Stück –

Andere können alles haben,
können sich an Feinstem laben,
und von eben diesen Gaben,
möcht‘ Herr Rossi auch was haben!“

Sonne, Sonne, Himmel, Sonne –
Wasser, Wasser, Strand und Sonne –
Berge, Berge, Echo, Echo –
Blumen, Blumen, 20 Blumen –

Ja, das wär Herr Rossis Glück,
das wär mehr als nur ein Stück,
doch ihm fehlt ein Stück vom Glück.

 
 
1 
 Juni 
 
2018

abgelegt in
Informatik | Schach

 

Erstellung eines Schachbrettes mit Hilfe eines PHP-Programmes unter Zuhilfenahme von HTML-Tags.
Meinen Dank an SoNiice!

Für mich ein Kunstwerk, besticht es doch durch die strukturelle Reinheit und den klaren Gedankengang zur Abbildung mentaler Strukturen.
Sollte ich es einrahmen und in der Wohnung aufhängen?

'; 
            for($ii=0; $ii < 8; $ii++){ 
                echo ''; 
            } 
        echo ''; 
    } 
    ?>
 
 
 
22 
 März 
 
2018

Schlagwörter

0

 

 
Mnemosynes Geleit

Streifzüge eines Gedankenvagabunden

 
Zwiespalt des göttlichen Wahnsinns
Friedrich Hölderlin
[1]Mündlichen Überlieferungen zufolge, dass Ernst Zimmer, bei dem der an Schizophrenie erkränkte Hölderlin in Pflege gegeben wurde, die Aufzeichnungen Hölderlins aus den Jahren des „Tübinger Turms“ in großen Mengen post mortem vernichtet haben soll. Etwa fünfzig Gedichte aus den späteren Jahren im Tübinger Turm sind überliefert. Sicher ist, dass dadurch von den zahlreichen Gedichten, die in der ersten Zeit im Tübinger Turm entstanden sind, die meisten verloren gingen. „[…] In … Continue reading

 
Aus den Aufzeichnungen
eines göttlich Wahnsinnigen


 


Vorwelt
 



⚘  Orpheus‘ Gesänge (Traum und Wirklichkeit)

Morpheus‘ Schoß
Elysions Friedensgrund

Eherne Welt
Demeters Dunkelpfade

☼  II. Apollons Günstlinge (Ideenwelt vs. Skulpturen)

Hephaistos‘ Kunstschmiede
Artefakte göttlicher Macht

Pygmalions Werkstatt
Die Modellierung des Unfassbaren

🍂  III. Ares‘ Siegeszüge (dynamisch vs. statisch)

Caissas Liebesgeschenke
Ares‘ Eroberungskünste

Skulpturen des Adamas
Naturen des menschlichen Geistes

❄  IV. Minervas Vermächtnis (Geist vs. Abbild)

Die Elemente
Das Alphabet des Geistes

Das Positionsspiel
Sprachen des Geistes

Fußnoten[+]

 
 
5 
 Januar 
 
2018


 

Nase = Aspekt (Körper/Oberkörper), Oben (Kopfteil), Mitte (Gesichtsort)
Nase = Aspekt (corp/-es), Oben (part,-es), Mitte (-as)

–> corp-es part-és-as
–> corp.es part.es.as (als Punktnotation)
–> corpes partésas (als Komposita mit betonter vorletzter Silbe)

Ich gedenke (und ge(danke)), den Plural doch nicht wie im IDO, sondern – nach griechischem Vorbild – wie im Esperanto zu bilden (aus „i“ wird „oi“).

Dementsprechend würde im semantischen Sinne folgende Möglichkeit einer Übersetzung/Übertragung möglich sein:

„Mache die Augen auf!“ („Besonne die Augen!“)
„corpes partéses sun-iĝ-i!“

 
 
2 
 Januar 
 
2018


 

Die einst verstummte Nymphe Echo [1]Talbot Hughes R.O.I., P.S., 1869-1942
– nunmehr von Äon [2]Äon ist die (personifizierte) Weltzeit erhöh(r)t –


Musik
Giovanni Battista Pergolesi [3]Stabat Mater – Quelle: Amadeus Filmmusik
REBOL

Sybilles Verzeichnis
« Principi universala »

Äons Zuspruch
Des Liebschalls Beheimatung

 
Du sagst, das holde Wort auf bleichem Pergament
entatmet jede Illusion,
haucht Blütenträume gleichwie Schauerbilder?

Gewiss, nur deiner trauten Stimm‘ untrüglich Licht
im Bündel geschmeid’ger Gebärden
stiftet mir wissendes Heil.

#!/bin/bash
# bash ≙ „wiedergeborene (born again) Shell“

# die wiedererlangte Stimme der Nymphe Echo
echo "Hallo, Welt!"

# zum Arbeitsverzeichnis wechseln
cd principi.universala/.initez/

# Wertzuweisung via Datei
# Dateiname ≙ Variable als Wertspeicher
# Extension ≙ Variablentyp
# Slash/Schrägstrich ≙ Punktnotation (Structure/Record)


# 
# allgemeine Vor- und Nachsilben / Affixe, Suffixe
# 
# Phoneme
echo "$( generali/bon.sono       # Verstärkung
echo "$( generali/mal.sono       # Abschwächung
echo "$( generali/ig.sono        # Substantiv-Bildung
echo "$( generali/ig.sono        # Verb-Bildung
echo "$( generali/ig.sono        # Adjektiv-Bildung

# Grapheme
echo "bon"  > generali/bon.letero             # Verstärkung
echo "mal"  > generali/mal.letero             # Abschwächung
echo "o"    > generali/o.letero               # Substantiv-Bildung
echo "ig"   > generali/ig.letero              # Verb-Bildung
echo "a"    > generali/a.letero               # Verb-Bildung



# 
# Das Element Erde / 
# 
# Phoneme
echo "$( elementaro.tero/VOKALego.sono       # Langvokal
echo "$( elementaro.tero/VOKALeto.sono       # Kurzvokal
echo "$( elementaro.tero/KONSONANTego.sono   # Breitkonsonant
echo "$( elementaro.tero/KONSONANTeto.sono   # Spitzkonsonant
echo "$( elementaro.tero/sufikso.sono        # Nachsilbe
# Grapheme
echo "í"  > elementaro.tero/VOKALego.letero             # Langvokal
echo "i"  > elementaro.tero/VOKALeto.letero             # Kurzvokal
echo "g"  > elementaro.tero/KONSONANTego.letero         # Breitkonsonant
echo "k"  > elementaro.tero/KONSONANTeto.letero         # Spitzkonsonant
echo "is" > elementaro.tero/sufikso.letero              # Nachsilbe
echo "="  > elementaro.tero/unicode.letero        # Gleichheitszeichen

# 
# Das Element Wasser / 
# 
# Phoneme
echo "$( elementaro.akvo/VOKALego.sono       # Langvokal
echo "$( elementaro.akvo/VOKALeto.sono       # Kurzvokal
echo "$( elementaro.akvo/KONSONANTego.sono   # Breitkonsonant
echo "$( elementaro.akvo/KONSONANTeto.sono   # Spitzkonsonant
echo "$( elementaro.akvo/sufikso.sono        # Nachsilbe
# Grapheme
echo "é"  > elementaro.akvo/VOKALego.letero             # Langvokal
echo "e"  > elementaro.akvo/VOKALeto.letero             # Kurzvokal
echo "b"  > elementaro.akvo/KONSONANTego.letero         # Breitkonsonant
echo "p"  > elementaro.akvo/KONSONANTeto.letero         # Spitzkonsonant
echo "es" > elementaro.akvo/sufikso.letero              # Nachsilbe
echo "-"  > elementaro.akvo/unicode.letero        # Subtraktion

# 
# Das Element Feuer / 
# 
# Phoneme
echo "$( elementaro.fairo/VOKALego.sono      # Langvokal
echo "$( elementaro.fairo/VOKALeto.sono      # Kurzvokal
echo "$( elementaro.fairo/KONSONANTego.sono  # Breitkonsonant
echo "$( elementaro.fairo/KONSONANTeto.sono  # Spitzkonsonant
echo "$( elementaro.fairo/sufikso.sono       # Nachsilbe
# Grapheme
echo "á"   > elementaro.fairo/VOKALego.letero            # Langvokal
echo "a"   > elementaro.fairo/VOKALeto.letero            # Kurzvokal
echo "sch" > elementaro.fairo/KONSONANTego.letero        # Breitkonsonant
echo "ch"  > elementaro.fairo/KONSONANTeto.letero        # Spitzkonsonant
echo "as"  > elementaro.fairo/sufikso.letero             # Nachsilbe
echo ":"   > elementaro.fairo/unicode.letero       # Division

# 
# Das Element Holz / 
# 
# Phoneme
echo "$( elementaro.ligno/VOKALego.sono      # Langvokal
echo "$( elementaro.ligno/VOKALeto.sono      # Kurzvokal
echo "$( elementaro.ligno/KONSONANTego.sono  # Breitkonsonant
echo "$( elementaro.ligno/KONSONANTeto.sono  # Spitzkonsonant
echo "$( elementaro.ligno/sufikso.sono       # Nachsilbe
# Grapheme
echo "ó"  > elementaro.ligno/VOKALego.letero           # Langvokal
echo "o"  > elementaro.ligno/VOKALeto.letero           # Kurzvokal
echo "b"  > elementaro.ligno/KONSONANTego.letero       # Breitkonsonant
echo "p"  > elementaro.ligno/KONSONANTeto.letero       # Spitzkonsonant
echo "os" > elementaro.ligno/sufikso.letero            # Nachsilbe
echo "*"  > elementaro.ligno/unicode.letero       # Multiplikation

#
# Das Element Metall / 
#
# Phoneme
echo "$( elementaro.metalo/VOKALego.sono      # Langvokal
echo "$( elementaro.metalo/VOKALeto.sono      # Kurzvokal
echo "$( elementaro.metalo/KONSONANTego.sono  # Breitkonsonant
echo "$( elementaro.metalo/KONSONANTeto.sono  # Spitzkonsonant
echo "$( elementaro.metalo/sufikso.sono       # Nachsilbe
# Grapheme
echo "ú"  > elementaro.metalo/VOKALego.letero           # Langvokal
echo "u"  > elementaro.metalo/VOKALeto.letero           # Kurzvokal
echo "d"  > elementaro.metalo/KONSONANTego.letero       # Breitkonsonant
echo "t"  > elementaro.metalo/KONSONANTeto.letero       # Spitzkonsonant
echo "us" > elementaro.metalo/sufikso.letero            # Nachsilbe
echo "+"  > elementaro.metalo/unicode.letero       # Addition

→ zu Mnemosynes Geleit
Die Elemente

Fußnoten[+]

 
 
6 
 Juli 
 
2016


 

Lutz Görner lädt uns zu einer literarischen Reise ein

 

Der Rabe (1:23)
Edgar Allan Poe (1799– 1853)
Einst in dunkler Nacht voll Schauer sann ich angefüllt mit Trauer
Über manche lang verschollne Kunde in den Büchern schwer.
Als in Halbschlaf ich gefallen, drang im Traum zu mir ein Schallen,
Von der Türe her ein Hallen, so als klopfte irgendwer.
»Pocht so spät noch irgend jemand?« gähnte ich, »so spät noch – wer?
Ein Besucher, sonst nichts mehr.«

Wenn ich recht erinnre, war es in dem bleichen Rest des Jahres.
Geisternd kam ein sonderbares Flackern vom Kamine her.
Tief ersehnte ich den Morgen, denn umsonst wars, Trost zu borgen
Aus den Büchern für mein Sorgen. Denn mir war das Herz so sehr
Um Lenore, die Geliebte, traurig, bitter, kalt und schwer –
Ach, hier lebt sie nun nicht mehr.

Mutig mich vom Stuhl erhob ich und zurück den Riegel schob ich:
Schreckensvolle Bilder sehend, die kein Mensch gesehn vorher.
Doch es herrschte ungebrochen Schweigen, aus dem Dunkel krochen
Keine Zeichen, und gesprochen ward von mir nur ein Wort – schwer:
Nur: »Lenore?« – und ’Lenore’ scholl das Echo zu mir her –
Dieses Wort nur, sonst nichts mehr.

Ich ging drauf zurück ins Zimmer, doch mein Herz erschrak noch schlimmer,
Weil ich wieder Klopfen hörte, ungestümer als vorher.
»Sollt ich«, sprach ich, »mich nicht irren, hört ichs jetzt vom Fenster klirren.
Oh, ich werde bald entwirren, was des Rätsels Lösung wär.
Still mein Herz, noch eine Weile, dass ich mir das Ding erklär! –
Wind, der pocht und – sonst nichts mehr!«

Hastig stieß ich auf das Fenster. Flatternd kam herein ein ernster,
Stattlich großer, schwarzer Rabe wie aus alten Sagen schwer.
Ohne eines Grußes Zeichen sah ich ihn den Raum durchstreichen.
Würdevoll wie seinesgleichen, flog er durch die Kammer quer
Schnurstracks auf die Pallasbüste über meiner Türe her.
Setzte sich und – sonst nichts mehr.

Doch das würdige Gebaren dieses schwarzen Sonderbaren
Wie er auf der Büste thronte, das erheiterte mich sehr.
»Rabe, schwärzer noch als Mohren, sprich, was hast du hier verloren?
Niemand hat dich herbeschworen aus dem Reich am Nebelmeer.
Tu mir kund, wie heißt du, Stolzer aus der Toten Geisterheer!«
Sprach der Rabe: »Nimmermehr!«

Wie ein Mensch sprach er verständlich – ich erstaunte drob unendlich,
Dass er Antwort mir erteilte, wenn auch klug nicht allzu sehr.
Und ich dachte ganz beklommen: »Hat man jemals es vernommen,
Dass ein Rabe angekommen in der Nacht von ungefähr
Und auf einer Büste thronend, unbeweglich so wie der
Mit dem Namen: Nimmermehr?«

Grübelnd an den Sinn verloren, den dies ’Nimmermehr’ beschworen,
Fühlte ich des finstren Toren Feuerblick im Herzen schwer.
Auf dem samtnen Sofa liegend, dachte ich, nach vorn mich biegend
Und im fahlen Lichte wiegend mit verzehrender Begehr:
»Hier bei mir auf diesen Kissen ruht Lenore nimmermehr,
Nimmer, nimmer, nimmermehr!«

»Ob der Rabe tilgt die Zweifel, mir Prophet oder mir Teufel,
Über Leonore droben, nach der ich mich so verzehr?
Sag! Schließ ich am Sternentore in die Arme einst Lenore?
Ewige Musik im Ohre? Frei von irdischer Beschwer?
Finde ich, die ich verloren, diesen Engel, hell und hehr?«
Sprach der Rabe: »Nimmermehr!«

Und nun war ich wie von Sinnen: »Hebe dich, du Feind, von hinnen,
Satansrabe, voller Tücke, fort ins Reich am Nebelmeer!
Deine Macht will ich dir brechen, deine Lügen, diese frechen,
Wollen mir das Herz zerstechen mit dem Schnabel scharf wie Speer!
Schere dich von meiner Türe! Schwinde ohne Wiederkehr!«
Sprach der Rabe: »Nimmermehr!«

Er bewegt nicht einen Flügel, sitzt dort wie auf einem Hügel
Immer auf der Kammertür, droht mir durch sein Schweigen schwer.
Seine Augen träumen trunken wie Dämonen traumversunken.
Mir zu Füßen hingesunken, zeigt sein Schatten zu mir her,
Meine Seele ist gefangen in dem Raume um mich her.
Wird sie frei sein? – Nimmermehr