| 19 September 2026 |
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Aus dem „Handbüchlein der Moral“ des stoischen Philosophen Epiktet.
Eigene Nachdichtung.
Der Wille ist frei
Krankheit möge im Leid dich gar beugen, Gicht deine Glieder
lähmen, einzig allein der gefestigte Geist
mag Überwinder nur sein, dem nichts widerstrebet: kein Bollwerk
neid’scher Gesinnung, noch Zwietracht entschäumender Brust.
Lass‘ nicht durch äußere Wirren dir hemmen den Lauf, denn beflügelt
hebt des Genius‘ Geleit dich über Schluchten hinweg.
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#KörperUndGeist
| 17 September 2010 |
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Genauso wie es nicht den freien Willen an sich gibt, sondern nur die Auswahlfreiheit zwischen vorgegebenen(!) (Lebensform-)Alternativen, so gibt es vermutlich auch kein selbstbestimmtes Leben, sowohl im als auch außerhalb des Klosters.
Die Struktur wird immer stückweit vorgegeben, der Mensch wurde und wird immer gelenkt, doch dank kognitiver Umbewertung deuten wir das als „eigene Freiheit“.



