| 23 Februar 2018 |
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- Schreiben ist die Notwendigkeit zu sagen, was in einem ist.
- Dichtung ist ein Augenblick von Freiheit.
- Dichten ist zweckfrei, stößt einem zu und hatte im Nachhinein einen Sinn, ist eine Gnade. Schreiben ist eine Rettung.
Man muss zwei Sachen tun, man muss auf der einen Seite das Wort haben, auf der anderen Seite die Erfahrung. - Es gibt beim Dichten auch keinen „Dritten“. „Ich halte mich wie Virginia Woolf an den Grundsatz: Nicht schielen. Weder nach dem möglichen Leser noch nach den maßgebenden Kritikern“.
- Ein Gedicht kommt zustande durch ein Miteinander- und Gegeneinander von Ratio und Emotion, ist ein „gefrorener Augenblick“. Der Dichter hat das Glück, die „Gnade“, das sie aussprechen können, das sie zutiefst bewegt und das er auch in der Lage ist, dies handwerklich gut zu machen.
- Ein Gedicht ist die Kunst, mit wenig viel zu sagen.
- Im Gegensatz von privaten Aufzeichnungen entfällt der nicht exemplarische Umstand. Es bleibt das Modellhafte der Erfahrung.
- Die intensiven Augenblicke, in denen man selbst ist, brauchen kein Wozu und sind zweckfrei.
- Gedichte können neben (verschlissenen) Reime auch einen Auf- und Abschwung haben (Klangfarbe).
| 28 Januar 2017 |
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Unverheiratet, kinderlos und leider mit 60 Jahren an Krebs gestorben.
Seine Lebensmelodie auf eindringliche Takte wiedergegeben.
| 23 Mai 2016 |
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Seine FAQ auf der PH Heidelberg findet sich
Sind Sie telefonisch erreichbar? – Oft an der PH, zuhause bitte nur in dringenden Fällen.
Welche Mail-Adresse gilt nun? – Die, die Sie auf dieser Seite vorfinden.
Kann ich mich nicht doch per Mail für die Sprechstunde anmelden? – Ja, wenn Sie bettlägerig sind.
Kann ich Sie grade mal was fragen? – Wenn es unbedingt sein muss.
Beantworten Sie eine Mail am Tag, an dem Sie sie erhalten? – Nicht immer.
Brauche ich den Schein X? – Weiß ich meistens leider nicht.
Betreuen Sie Zulassungsarbeiten? – Ja.
Sind die Prüfungen schwer? – Ja.
Was heißt es, wenn man einen Schein für die Teilnahme bekommt, einfach dasitzen? – Nein, gemeint ist aktive Teilnahme, das schließt Übernahme kleinerer und nicht so kleiner Arbeiten ein.
Führen Sie wirklich keine Anwesenheitsliste? – Wirklich nicht. Es sei denn, es geht um aktive Teilnahme … (s. o.)
Wissen Sie, wann Person X da ist? – Nein.
Schäfer oder Dr. Schäfer? – Einfach Schäfer, einziger Titel: Fachschulrat. Der reicht ja auch.
Schreiben Sie in Ihrer Freizeit? – Wann denn sonst?
Und … zwar keine Frage, aber dennoch oft:
Ich war/bin bei Ihnen in der Vorlesung… –Waren/sind Sie nicht, da ich keine Vorlesungen halte. Es ist/ war: Proseminar, Seminar oder Übung
| 23 September 2012 |
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Ich bin nicht der offizielle Kirchenjesus, der unter Polizisten, Bankiers, Richtern, Henkern, Offizieren, Kirchenbossen, Politikern und ähnlichen Vertretern der Macht geduldet wird.
Ich bin nicht euer Superstar, der seine Rolle am Kreuz für euch weiter spielt und dem ihr aufs Maul schlagt, wenn er aus der Rolle fällt […]!
























