Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

24 
 Mai 
 
2016

abgelegt in
Gedankenschau

 

Wieso stehen eingangs die jugendlichen Kontrahenten unten und nicht aufgrund gleicher Augenhöhe als Dialogpartner auf der Bühne? Wollte man der Gegenposition keine Bühne geben?
Kein Lehrer sollte seine gelehrsamen Schüler derart “herablassend” abstrafen.
Oder sollen die Schüler zur Obrigkeit aufschauen als Zeichen der Unterwürfigkeit?
Ungünstig gewählte Choreografie…

Diese Podiumsdiskussion (von fast 30min) war gar nicht geplant und eine Kritik ist genau auf dem Niveau, wie von dem einen, der diese Diskussion als Vorführung von Jugendlichen sieht. Vor allem aber hätte die Positionierung auf der Bühne direkt, wohl auch keinen Effekt auf die dürftigen Inhalte der Jugendlichen gehabt.

… sich immer rhetorisch rauswinden und denunzieren … die Wahrheit braucht keine Schleifchenzier (Rhetorik) und sollte in 2-Wort-Sätzen ausgesprochen werden.
Du weichst meiner eigentlichen, ernstgemeinten Fragestellung aus.
So kommen wir nicht weiter…

“Zerlegen” heißt es im Titel — Sie sucht nicht den Kon-sens, sondern die Kon-frontation … darin unterscheidet sich auch ein Eugen Drewermann 😉 Und immer dieses selbstsichere Grinsen!?! Wenn sich die Petry schon für Deutschland stark machen möchte, dann geht man dies zunächst mit einem bestürzten Gesichtsausdruck an, einem (temporären) Blick der Ratlosigkeit, dem mit einer unbeirrbaren Suchbewegung nach Lösungsfindung ein Quäntchen Optimismus beigemengt ist und wie gesagt auf Koalition mit anderen Parteien ausgerichtet sein sollte.

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15 
 Juli 
 
2015

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Hagen Rether | Kabarett
Schlagwörter

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14 
 Oktober 
 
2007

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Gedankenschau | Zitate

 

In verschiedenen Internetforen findet sich der folgende Beitrag eines offenbar unbekannten Verfassers:

Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun…. Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt…
Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten:  
 

  • Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.  
  • Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium.  
  • Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.  
  • Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.  
  • Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.  
  • Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.  
  • Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.  
  • Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.  
  • Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.  
  • Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.  
  • Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.  
  • Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns… Wie war das nur möglich?  
  • Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
  • Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.  
  • Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.
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