| 26 August 2016 |
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Anlässlich des bevorstehenden jährenden Todestages († 08.09.2015) des Schriftstellers und ehemaligen Hochschuldozenten Carlo Schäfer möchte ich auf ein Sammelwerk von ihm verweisen.
Zoë Beck meint:
Dieser Erzählband versammelt Carlo Schäfers Prosatexte, allesamt Meisterwerke literarischer (Hoch-)Komik. Der subtil gewobene Miniaturenroman »Der Tod dreier Männer“, angesiedelt in zutiefst verbrecherischen Gegenden der menschlichen Seele; der brillante Kurz-Krimi »Kinder und Wölfe«; die fiese Erzählung »Kurpfalz is Himmel« – und die perfekt komponierte lange Novelle »Dr. Katz, der vermutlich schwärzeste Text der deutschen Literatur. Der allmähliche Zerfall des Schullehrers Katz, der auf die Gleichgültigkeit der Welt mit womöglich noch größerer Indolenz reagiert ist verzweifelt, melancholisch, gnadenlos und konsequent bis zum bitteren Ende. Und dabei rasend komisch, das exakte Gegenstück von „lustig“…
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| 16 Mai 2016 |
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Carlo Schäfer ist gestorben
* 2. Januar 1964 in Heidelberg
† 8. September 2015 in Nettancourt[?]Spurensuche im Stil des Carlo SchäferLetztes Domizil?
Reizende 3-Sterne-Unterkunft in NettancourtLandhaus aus dem 17.-19. Jahrhundert in als „bemerkenswerter Garten“ Park.
Landhaus mit 105 m² Wohnfläche im Nebengebäude eines in der Nähe befindlichen, unter Denkmalschutz stehenden Chateaus aus dem 17.-19. Jahrhundert, zu ebener Erde am Ufer des kleinen Flusses La Leurande, mit einem doppelten Wohnzimmer, 3 Schlafzimmern und 2 Badezimmern.
Äußerst ruhig, da in einen als „bemerkenswerter Garten“ eingestuften Park hinein geschmiegt.
Die Ortschaft Nettancours liegt noch am Rande der Argonne, einer wunderschönen, bewaldeten Region voller Teiche und Wanderwege, ganz zu schweigen von den Überresten des Ersten Weltkriegs.
Nettancourt befindet sich zwischen der Champagne (Reims 80 km, Epernay 100 km) und Lothringen (Metz 120 km, Nancy 100 km).
In der Nähe von Bar-le-Duc, einer wunderhübschen Renaissance-Stadt (22 km) und Verdun mit seinen Gedenkstätten (55 km).
Es gibt einen Tennisplatz und einen Swimmingpool vor Ort sowie einen Reiterhof (Ponys) in 5 km Entfernung.
Geeignet für: Langzeitmieter willkommen, für Kinder geeignet, Nichtraucherdomizil, Haustiere nicht erwünsch, nicht Rollstuhlgeeignet.
Angeline Morillion (Vermieter)Gästebucheintrag von K. Ch. S. (im Sommer 2014)
5 von 5 (Bewertung)
Sehr schönes Objekt
Wir haben uns sehr wohgefühlt und können das Ferienhaus nur empfehlen, das Preis- Leistungsverhältnis ist optimal. Außerdem: Sehr nette Vermieter, die Deutsch und Englisch sprechen, ein sauberer Pool, ein riesiger Park. Wir kommen wieder.Bewertung wurde gespeichert: Oct 22, 2014 Reisezeitraum: Aug 2014 Quelle: Fewo Direkt, Teil der HomeAway Familie
in Lothringen
Letzte Woche ist unser Autor Carlo Schäfer gestorben. Vollkommen überraschend und viel, viel zu früh – er wurde nur 51 Jahre alt.
Das ist unfassbar traurig und schrecklich, eine Katastrophe für seine Familie, seine Freunde und alle, die mit ihm zu tun hatten […]weiterzulesen auf: CulturBooks
Als meinen ehemaligen Deutschdozenten am „Institut für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik“ an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg grüße ich Sie, Herr Schäfer, mit einem einsten Gästebucheintrag von mir auf Ihrer Internet-Präsenz vom 08.07.2004:
Dem audiophilen Herren Carlo Schäfer.
Mit zynisch-würzender Spracheleganz speien Sie erhaben den an für sich allzu belanglosen Alltagserscheinungen des faden Heidelberger Stadtlebens kunstgerecht in die abgeschmackte Suppe und verstehen sich prächtig in Sachen allmundender Verköstigung. Harrend auf den vierten Schlemmergang Ihrer Kriminalserie grüßt SieRalph Schumacher
| 22 Januar 2009 |
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„Achtung … 3D-Tetris!“, rief ich den Hereinströmenden zu, als ich durch die enge Tür nach einer Veranstaltung den hoch über den Kopf gestemmten Stuhl (vermeidendes Anstoßen und Verletzen Anderer) durch Drehung und Rotation jenes sperrigen Objektes in der Luft mir den Weg aus dem Seminarraum bahnte.
| 5 Juni 2008 |
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![]() Friedrich Schiller |
![]() Prof. Dr. phil. habil. Gerhard Härle |
Die Literaturgeschichte lehrt uns eigentlich, dass Friedrich Schiller im Jahre 1805 starb ?!?
Allem rationalen Denken hingegen nunmehr zum Trotz: mein ehemaliger Literaturprofessor Prof. Dr. Härle.
Die Mutation vom Schlapphut zum Strohhut ist verblüffend, die Entwöhnung vom Tabak eigentlich undenkbar. Der Schattenwurf indes ist deckungsgleich, das Zaumzeug wird beidergleich einhändig geführt.
| 2 Januar 2008 |
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Gerade in meinem momentanen Studiengang beläuft sich der Frauenanteil auf über 85%, so dass männliche Minderheiten dort durchaus als Exoten in der Studierlandschaft betrachtet werden können.
Oft komme ich mir aber wie Unkraut in einem Gemüsengarten vor.
Zwangsläufig, rein organisatorisch, ergibt sich hier und da oft eine Zusammenarbeit mit dem weiblichen Überhang, sei es in gemeinsam vorbereiteten Referaten, Gruppenarbeiten, Tagespraktika etc.
Ich verfolge diese arbeitstechnische Kooperation mit reinem Arbeitswillen und hege, auch nicht im Tiefsten meiner abgründigen Seele „Fortpflanzungsbegehren“.
Ja, es gibt auch Männer, die denken mit dem Kopf und nicht nur mit der Leistengegend.
Soll ich mir ein T-Shirt drucken lassen mit der Aufschrift „Ich boykottiere den Auftrag der Natur. Ich bin litera-phil „?
Löst sich dann nach der bewältigten Arbeitsphase die Gruppe wieder auf, so erkennen mich die ehemaligen „MitstreiterInnen“ meist nicht mehr auf den Gangfluren oder in anderen Seminaren.
Ein bescheidenes Lächeln wäre Lohn für mich genug!
Und es sind angehende Pädagogen, die eben nicht die elementaren sozialen Umgangsformen beherrschen, das kleine Ein-Mal-Eins des menschlichen Miteinanders (von der höheren Algebra ganz zu schweigen).
Wenn zwei Spatzen auf einer Hochspannungsleitung nebeneinader sitzen, so nehmen sich diese doch wenigstens durch kurzen Blickkontakt wahr, ohne gleich niederen Instinkten nachzugehn.
Gott hätte gut daran getan, viele Menschen mit Spatzenhirnen auszustatten, zumindest was die Wechselwirkung zum sozialen Umgang anbetrifft.
Grüßen ist übrigens auch unter dem Energiekostenpunkt durchaus ökonomischer.
Wendet sich der Blick denn nicht grundsätzlich zu etwas Bekanntem hin, genießen Objekte mit hohem „Wiedererkennungsfaktor“ gleichfalls unsere erhöhte Aufmerksamkeit?
Muss man daher nicht mehr Energie aufbringen, einer natürlichen Kopf-Hin-Bewegung unter Muskelkraft entgegenzuwirken als bei einer einfachen Muskelerschlaffung der Nackenmuskulator, die ein Senken des Kopfes bewirkt und als allgemeine Begrüßungsformel vom Gegenüber gewertet werden kann?
Aber ich rege mich nicht mehr über die Menschen auf und dem inflationären Verlust der mühsam anerzogenen Verhaltensregeln.
Ich mach‘ mein Ding und ziehe es durch, so Gott will und ich es noch erlebe.


























