Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

4 
 Juni 
 
2017

abgelegt in
Gedankenschau

 

DIE LINKE: »Sie machen die Autobahn zur Melk-Kuh für private Profite«

Den SPD- oder CDU-Bengel auf der letzten MdB-Schulbank würde ich aufgrund seines infantil-dümmlichen, laut-störenden Gelächters mindestens für die Dauer von einer Regierungsperiode in der Schreibstube einer dörflichen Verwaltungsstelle nachsitzen lassen inkl. Pausenverbot.
Grund: Missachtung des Rederechts!

Es geht mir nicht um die LINKE oder um sonst eine Partie, die man wählen sollte.
Es geht mir mittlerweile um Grundsätzliches, um demokratische und soziale Grundwerte, die ich auf politischer Ebene umgesetzt sehen möchte.
Maßgeblich hierbei ist das Parteiprogramm, zu vernachlässigen indessen der Parteiname.

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17 
 November 
 
2016


 

DICHTUNG Hermann Hesse
LESUNG Roger Willemsen
BEREITSTELLUNG LYRIK & MUSIK


 

Daß Gott in jedem von uns lebt,
daß jeder Fleck Erde uns Heimat sei,
jeder Mensch uns verwandt und Bruder ist,
daß das Wissen um diese göttliche Einheit alle Trennung in Rassen,
Völker, in Reich und Arm, in Bekenntnisse
und Parteien als Spuk und Täuschung entlarvt —
das ist der Punkt, auf den wir zurückkehren,
wenn furchtbare Not oder zarte Rührung unser Ohr geöffnet und
unser Herz wieder liebefähig gemacht hat.

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21 
 August 
 
2016

abgelegt in
Gedankenschau

 

Wutbürger

Wutbürger

Obsiegt die Wut in uns, steht die Sauerstoffversorgung primär dem Stammhirn (Erhalt der lebenswichtigen Funktionen) und vor allem der Muskulatur (“Schlagabtausch”) zur Verfügung. Meist geht mit der Zentralisierung des Blutkreislaufs auch eine Wahrnehmungseinengung einher.
Durch die “Blutknappheit” in der Großhirnrinde fehlt dann meist die Blutmenge für die vernunftgeleiteten, höheren Denkprozesse. Ein Phänomen, welches sich unter anderem rechtspopulistische Parteien zunutze machen, gilt es doch, rationale Sichtweisen auszublenden und (stress-)hormonell potentielle Wähler zur Wahlurne zu bequemen.

Wir sollten es daher nicht zum “Endstadium Wut” kommen lassen, sondern prophylaktisch im Vorfeld bereits eine nicht auf Emotionen ausgelegte Streitkultur pflegen und demokratischen Meinungsaustausch mit symmetrischen Gesprächsanteilen in einem Raum gegenseitigen Respektes kultivieren.

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