| 23 September 2012 |
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Ich bin nicht der offizielle Kirchenjesus, der unter Polizisten, Bankiers, Richtern, Henkern, Offizieren, Kirchenbossen, Politikern und ähnlichen Vertretern der Macht geduldet wird.
Ich bin nicht euer Superstar, der seine Rolle am Kreuz für euch weiter spielt und dem ihr aufs Maul schlagt, wenn er aus der Rolle fällt […]!
| 3 September 2012 |
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Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, –
Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!
Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?
Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.
Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.
Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! –
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!
Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schein, –
Weh dem, der keine Heimat hat!
| Textdichter | Friedrich Nietzsche | |
| Lesung | Klaus Kinski | |
| Bereitstellung | lala844 |
| 3 September |
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Ja, ich weiß, woher ich stamme,
Ungesättigt gleich der Flamme
Glühe und verzehr’ ich mich.
Licht wird alles was ich fasse,
Kohle alles, was ich lasse,
Flamme bin ich sicherlich.
| Textdichter | Friedrich Nietzsche |
| 3 September |
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| DICHTUNG | Friedrich Nietzsche | |
| LESUNG | Klaus Kinski | |
| BEREITSTELLUNG | Can Dide |
Ja, neidlos blickt er: und ihr ehrt ihn drum?
Er blickt sich nicht nach euren Ehren um;
Er hat des Adlers Auge für die Ferne,
Er sieht euch nicht! — er sieht nur Sterne, Sterne.
| 2 September 2012 |
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“Er sinkt, er fällt jetzt – höhnt ihr hin und wieder;
die Wahrheit ist: er steigt zu euch hernieder!
Sein Überglück ward ihm zum Ungemach,
sein Überlicht geht eurem Dunkel nach.
| Textdichter | Friedrich Nietzsche | |
| Lesung | Klaus Kinski | |
| Bereitstellung | Lyrik & Musik |



























