Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

16 
 Dezember 
 
2016

abgelegt in
Gedankenschau

 

(Ver-)Buchen ist Zwischen- nicht Endstation!
Es kommen bessere Zeiten…

„Dem Glück bezahl‘ ich meine Schuld!“
(aus: „Der Ring des Polykrates“ von Friedrich Schiller)

Drum darf ich keine Klage führen…

 
 
4 
 September 
 
2015


 

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22 
 Juli 
 
2012


 

DICHTUNG Ingeborg Bachmann
LESUNG Ingeborg Bachmann
BEREITSTELLUNG wortlover


 

Fall ab, Herz vom Baum der Zeit,
fallet, ihr Blätter, aus den erkalteten Ästen,
die einst die Sonne umarmt‘,
fallet, wie Tränen fallen aus dem geweiteten Aug!

Fliegt noch die Locke taglang im Wind
um des Landgotts gebräunte Stirn,
unter dem Hemd preßt die Faust
sich schon um die klaffende Wunde.

Drum sei hart, wenn der zarte Rücken der Wolken
sich noch einmal dir beugt,
sei hart, wenn der Hymettos die Waben
noch einmal dir füllt.

Denn wenig gilt dem Landmann ein Halm in der Dürre,
wenig ein Sommer vor unserem großen Geschlecht.

Und was bezeugt schon dein Herz?
Zwischen gestern und morgen schwingt es,
lautlos und fremd,
und was es schlägt,
ist schon sein Fall aus der Zeit.