Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

15 
 Januar 
 
2018


 

Walter Moers - Wilde Reise durch die Nacht

Wundersame Erzählung, in Metaphern gekleidete (Entwicklungs-)Aufgaben eines ins Erwachsenenalter tretenden jungen Menschen.

Anfangs dachte ich, dass das zu Beginn durch zwei Zwillingstornados verursachte Schiffsunglück (künstlich umgrenztes, sichere Ich oder auch Gebärmutter) einen Geburtsvorgang beschreibt und der personalisierte Tod (Trennung) die Loslösung vom mütterlichen Versorungskreislauf oder gar Elternhaus verbildlicht.

Die mythisch anmutenden Holzstiche von Gustave Doré runden das Stimmungsbild der sagenhaften Erzählsprache ab.

Holzstiche von Gustave Doré

 
 
10 
 Januar 
 
2018

abgelegt in
Pantheismus | Religion

 

Der Pantheismus lehrt, dass Gott/die Natur in seiner/ihrer Allmacht nicht auf ein paar (Buch-)Seiten REDUZIERT werden darf und schon das „Einpressen“ zwischen zwei Buchdeckeln Verrat/Gotteslästerung darstellt.

Wie dieses meist ideologisch-motivierte-instrumentalisierte Buch in welcher wahren oder unwahren Religion heißt, spielt eigentlich keine Rolle.

Aber egal, Gott/die Natur lässt sich von keiner Glaubensgemeinschaft beleidigen/reduzieren/instrumentalisieren und wusste dies in der Geschichte schon immer zu korrigieren. Dahin zielt mein Gottvertrauen…

 
 
17 
 September 
 
2017

abgelegt in
Gedankenschau

 
 
 
27 
 Dezember 
 
2016

abgelegt in
Gedankenschau
 
 
9 
 Mai 
 
2016


 

 
Sicherlich ist Andy Strauß SPEZIELL!
Man muss sich in ihn reinhören und das Gehörte in einem „höheren“ Gesamtkonzept verorten. Schwierig, das zu erklären…

Die Stelle 2:37 zeigt im Tonfall eine gewisse Parallele zu Tanz der Vamipre auf (Stelle: 1h 14m 46s)

https://www.youtube.com/watch?v=5h6eLk0G2ao

 
 
24 
 Juli 
 
2015


 

DICHTUNG Georg Trakl
LESUNG Oskar Werner
BEREITSTELLUNG LYRIK & MUSIK


 

Immer wieder kehrst du Melancholie,
O Sanftmut der einsamen Seele.
Zu Ende glüht ein goldener Tag.

Demutsvoll beugt sich dem Schmerz der Geduldige
Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn.
Siehe! es dämmert schon.

Wieder kehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches
Und es leidet ein anderes mit.

Schaudernd unter herbstlichen Sternen
Neigt sich jährlich tiefer das Haupt.