Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

11 
 November 
 
2017

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Der Notenwert einer Note gibt in der Musik Aufschluss über ihre Tondauer im Verhältnis zu weiteren Noten. Die Ableitung der absoluten Tondauer einer Note kann nur in Verbindung mit einer Tempoangabe erfolgen, da die Notenwerte selbst nur das Verhältnis der Notenlängen zueinander anzeigen.

Quelle: WikiPedia


Das mono-tone Treppenhaus
Ton-Stufen marmorner Reine

 
Singulärer Klang
schwang sich entlang
geländerten
Balkens im Aug‘
eig’ner Betrachtung,
narzistisch verstiegen,
liebsäuselnd
um’s eigene Haupt.

 
SELBSTLAUT nur,
Vokalis immer schon ge-Wesen …

 
[1]Wiederholung ad libitum

? G#-reif‘ zum Ak- -ko- -rd
höherer Einheit!
Walle, erschalle
im rein gesellten Halle!
?

 

 
… oder
verstumme
nur
im Weltengerausche
als dumme

 
?
[2]Fermate
[…]oder dem Solisten signalisiert,
diese Stelle nach seinem individuellen Bedürfnis zu verzieren[…]

selbstverliebte Partitur
wohl kastrierter Klänge!

Fußnoten   [ + ]

 
 
26 
 März 
 
2017

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Gedankenschau
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… aber nicht EIN-SAM auf meinen Gedankenpfaden der stillen Wanderwege, mit harmonischen Klängen im Ohr fernab vom Weltgelärme.
Selbst Hörbücher werden eindringlich mir zum Klang.

Das Gefühl der inneren Einheit bewahrend und nicht kräftezehrend zu hadern mit der Welt, die einen nicht wirklich meint und oftmals nur das Zerrbild des Ersetzbaren vor das Antlitz hält.

Sich vielmehr selbst EIN-MALIG zu fühlen, unersetzbar und selbst sich genug zu sein.
Unterwegs und doch angekommen zu sein, das ist mein Streben.

Und später in der Schule hoffnungsfroher denn je im Einklang mit sich selbst an den schulischen Strukturen/Bedingungen im Klassenzimmer konstruktiv arbeiten anstatt über die Missstände im Lästertone destruktiv sich zu empören.

Ich möchte mich in all meinem Tun nie wieder weder beirren noch verunsichern lassen…

 
 
20 
 August 
 
2016

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Heyse, Paul

 

Waldesnacht, du wunderkühle,
Die ich tausend Male grüß‘,
Nach dem lauten Weltgewühle,
O wie ist dein Rauschen süß!
Träumerisch die müden Glieder
Berg‘ ich weich ins Moos,
Und mir ist, als würd‘ ich wieder
All der irren Qualen los.

Fernes Flötenlied, vertöne,
Das ein weites Sehnen rührt,
Die Gedanken in die schöne,
Ach! missgönnte Ferne führt.
Laß die Waldesnacht mich wiegen,
Stillen jede Pein!
Und ein seliges Genügen
Saug‘ ich mit den Düften ein.

In den heimlich engen Kreisen,
Wird dir wohl, du wildes Herz,
Und ein Friede schwebt mit leisen
Flügelschlägen niederwärts.
Singet, holde Vögellieder,
Mich in Schlummer sacht!
Irre Qualen, löst euch wieder;
Wildes Herz, nun gute Nacht!

 

Textdichter Paul Heyse
Lesung Gedichtvortrag