Kurrentschrift vs. Steno (DEK)

Die Handschrift sollte sich im günstigsten Falle zu einer Verbundschrift weiter entwickeln, die mit ihrem Schreibfluss eine bessere Schreibökonomie ermöglicht.

Meine in der Grundschule erworbene Handschrift (lateinische Ausgangsschrift) war hierbei gerade in den Vorlesungen als auch beim Protokollieren von Gesprächen bisher zum Scheitern verurteilt, weil ich entweder den schnellen Sprachfluss nicht schriftlich fixieren konnte (graphomotorisches Versagen) und/oder die Diktiergeschwindigkeit ein unleserliches Schriftbild evozierte.

Meine nächstgelegene Wahl fiel auf Sütterlin.
Aber gerade der hohe feinmotorische Anspruch dieser Schriftart und das Abstrafen nur geringster Linienführung mit Buchstabenverwechslungen machte Sütterlin für mich unattraktiv.
Ich suchte ja nach einer Schrift bei hoher Diktiergeschwindigkeit (Silben pro Minute).

Die Kurrentschrift – gerade auch durch die Museenbesuche (Schiller/Goethe) hier in Weimar und den dortigen Auslagen von handgeschriebenen Briefen – erwies sich für mich zunächst als flüssige Handschrift (kurrent=laufen), wobei natürlich mein Buchstaben-/Morpheminventar noch erweitert werden musste.
Faziniert war ich auch von Goethes Handschrift, der für die erste Zeile (Blankvers) der “Iphigenie” bei säuberlichem Schriftbild nur eine (!) Zeile auf dem Blatt benötigte. Platzsparend erschien mir die Kurrentschrift also auch.

Besonders reizvoll ist für mich allerdings die Deutsche Einheitskurzschrift (DEK), die heutzutage durchaus bei der Mitschrift von Bundestagsreden angewandt wird.
Vorteile sind hierbei nicht nur das flüssige Schreiben, sondern auch die Konsonantenschreibweise (Vokale werden in der Regel nicht geschrieben) und VOR ALLEM noch andere Kompressionsmechanismen, “Kürzel” genannt.

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Matt Harding – Dancing

Gesang    Palbasha Siddique
Musikrichtung    Ballade, Bengali “Folk”
Komponist    Garry Schyman



 
Liedtext: “Praan” (Original)
Bhulbona ar shohojete
Shei praan e mon uthbe mete
Mrittu majhe dhaka ache
Je ontohin praan

[CHORUS:]
Bojre tomar baje bashi she ki shohoj gaan shei shurete jagbo ami [..]

Shei jhor jeno shoi anonde
Chittobinar taare
Shotto-shundu dosh digonto
Nachao je jhonkare!

 

 
Liedtext: “Leben” (Übersetzung)
Der gleiche Lebensstrom, der Tag und Nacht durch meine Venen läuft,
läuft durch die Welt und tanzt in rhythmischen Schritten.

Es ist das gleiche Leben, das freudig durch den Staub der Erde schießt
in unzähligen Grashalmen,
und in unbändige Wellen von Blättern und Blumen ausbricht.

Es ist das gleiche Leben, das in der Meereswiege der Geburt
und des Todes hin und her schaukelt, in Ebbe und Flut.

Es fühlt sich so an als ob meine Arme und Beine erhoben werden
durch diese Berührung mit dieser Welt des Lebens.
Und mein Stolz kommt vom Lebenspuls der Zeitalter,
der in diesem Augenblick in meinem Blut tanzt.

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