Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

10 
 März 
 
1995

Schlagwörter

0

 

Welke Blätter und Farbenblässe
flehen dürstend nach der Nässe,
welche entfleuchte dem zarten Geblüm.

Schwaches Winseln nach Lebenswasser,
macht das Blumengewand nur noch blasser
vergebens also sich abzumühn.

Möge Dein Leben jetzt ausklingen
wie eine schöne Melodie,
und vermag ich es nicht, Dich dem Tod abzuringen,
so zwingt der Schmerz mich in die Knie.

Du fährst hinab,
ins Erdengrab,
fernab von mir,
oh, Blumenzier.

Wenn vor Mitleid mir nun die Wangen erglühn,
Tränenbäche über das Antlitz ziehn,
so will im Herzen ich Dich bewahren,
und im Innersten mich erfreu’n
ebenso auch die Mühe nicht scheu’n,
ein Steindenkmal Dir aufzubahren.

 
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.