Lyrik ~ Klinge
Versuch einer Dichtung          

9 
 April 
 
2012

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Über Missklänge, Dur-­Akkorde
und den leisen Zwischentönen
auf der Weltklaviatur

 

Einstimmung der Hörerschaft
Geistiger Fortschritt
 
 
Die Partitur
I.        Dichtung und Klarheit
II.        Kunstbegriffe
III.        Wein-Nachten
IV.        Nord-Südstaaten-Geplänkel
V.        Die Macht der Kategorie
VI.        Ich will den Schuss!
VII.        Monarchie in vier Wänden
D.C. al fine

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 April 
 


 

Tierquälerei bleibt Tierquälerei! Im Respekt gegenüber Leben jeglicher Art sollte Religion Vorbild sein.

„Ich glaube, dass geistiger Fortschritt
in einem gewissen Stadium von uns verlangt,
damit aufzuhören, unsere Mitgeschöpfe zur Befriedigung
unserer leiblichen Bedürfnisse zu töten.“

Mahatma Ghandi
Führer der indischen Selbständigkeitsbewegung
Friedensnobelpreisträger

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9 
 April 
 


 

Vom Mythos der glücklichen Hühner

Wahrheit erzeigt sich im Lauf der Gestirne, dass die Sonne im Osten aufgeht und im Westen untergeht.

Dichtung ist, dass im antiken Griechenland der Sonnengott Helios mit seinem von vier Flammenpferden gezogenen Sonnenwagen den Himmel entlang zog.
Gerade die Klassiker Goethe und Schiller adelten die Heldensagen des Altertums zum ästhetischen Schauplatz ihrer Betrachtungen.
Zur „neueren“ Dichtung hingegen zählen auch die glorifizierten Verklärungen des Glückliche-Hühner-Mythos, deren Akteure allerdings nur tragischen Figuren ohne anhaftendem Heldentum sind.

Und so sehr mich auch die griechischen Sagen faszinieren und mich in ihren Bannkreis ziehen, so bedächtig sie mich träumend in dieser Mythenwelt versinken lassen, so realistisch bin ich wiederum aber auch, um ernüchternd zu erkennen, dass viel Überliefertes oft nur Schein, oft nur Erdichtetes ist und auf dem Prüfstand der faktischen Wirklichkeit nicht haltbar ist.

Gehören wir zu den Träumenden oder zu den Realisten?
Sind wir Traumwandelnde oder Erkennende?

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