Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

31 
 Dezember 
 
2017

abgelegt in
Informatik

 
 
 
15 
 November 
 
2017


 

Die Hand Gottes


 
Musik
Wolfgang Amadeus Mozart [1]Mozart: Don Giovanni: Ouvertüre (Auszug) – Quelle: www.archive.org

Widerstreit der Elemente

aus: „Die Metamorphosen“ [2]„Die Metamorphosen“ von Ovid


Diesen Zwist hat ein Gott und die höhere Ordnung geschieden:

 
Welt der Erscheinung

 


 


 

Welt der Ideen

require 'ostruct'
# OpenStructure - offener Datentyp
 
GOTT = OpenStruct.new
# 'GOTT' (Naturprinzip) als konstanter Variablentyp
 
 
# Funktionen
class Bildschirm
 
  def Bildschirm.leeren
	system ('clear')
  end
 
  def Bildschirm.zeige (zeichen)
    require 'pp'  # pretty print
    pp zeichen
  end
 
end
 
 
# Grundstruktur = Array [0..4] of { Hash }
#
# => [ {...} ],     -> Aspekt #0 / zentrale Idee
#    [ {...} ],		-> Aspekt #1 / Ausprägungen
#    [ {...} ],		-> Aspekt #2 / Ausprägungen
#    [ {...} ],		-> Aspekt #3 / Ausprägungen
#    [ {...} ]		-> Aspekt #4 / Ausprägungen
 
Aspekt = []   # leeres Datenfeld
 
aspekt_0 =
	{
	:Aspekt  => 0,
	:Element => 'Erde',
	:Farbe   => 'gelb',
	:Form    => 'Quader'
	}
 
aspekt_1 =
	{
	:Aspekt  => 1,
	:Element => 'Wasser',
	:Farbe   => 'blau',
	:Form    => 'irregulär'
	}
 
aspekt_2 =
	{
	:Aspekt  => 2,
	:Element => 'Feuer',
	:Farbe   => 'rot',
	:Form    => 'Pyramide'
	}
 
aspekt_3 =
	{
	:Aspekt  => 3,
	:Element => 'Holz',
	:Farbe   => 'grün',
	:Form    => 'Zylinder'
	}
 
aspekt_4 =
	{
	:Aspekt  => 4,
	:Element => 'Metall',
	:Farbe   => 'grau',
	:Form    => 'Kuppel'
	}
 
Aspekt.push( aspekt_0 )  # aspekte = [ +aspekt_0 ]
Aspekt.push( aspekt_1 )  # aspekte = [ +aspekt_1 ]
Aspekt.push( aspekt_2 )  # aspekte = [ +aspekt_2 ]
Aspekt.push( aspekt_3 )  # aspekte = [ +aspekt_3 ]
Aspekt.push( aspekt_4 )  # aspekte = [ +aspekt_4 ]
 
Bildschirm.leeren
 
#
# Gesamtdarstellung
#
 
Bildschirm.zeige Aspekt
# Inhalt des Datenfelds 'Aspekt'
 
#
# Abfragen
#
 
Bildschirm.zeige ( Aspekt[0] [:Farbe] )
# Farbe des Elements 'Erde'
 
Bildschirm.zeige ( Aspekt[1] [:Farbe] )
# Farbe des Elements 'Wasser'
 
Bildschirm.zeige ( Aspekt[2] [:Element] )
# Name des 2. Aspektes 
 
Bildschirm.zeige ( Aspekt[3] [:Form] )
# Form des Elements 'Holz'
 
Bildschirm.zeige ( Aspekt[4] [:Form] )
# Form des 4. Aspektes
[{:Aspekt=>0, :Element=>"Erde",   :Farbe=>"gelb", :Form=>"Quader"},
 {:Aspekt=>1, :Element=>"Wasser", :Farbe=>"blau", :Form=>"irregulär"},
 {:Aspekt=>2, :Element=>"Feuer",  :Farbe=>"rot",  :Form=>"Pyramide"},
 {:Aspekt=>3, :Element=>"Holz",   :Farbe=>"grün", :Form=>"Zylinder"},
 {:Aspekt=>4, :Element=>"Metall", :Farbe=>"grau", :Form=>"Kuppel"}]
 
"gelb"
"blau"
"Feuer"
"Zylinder"
"Kuppel"

Denn vom Himmel schnitt er die Lande, vom Lande die Wogen,
trennte das flüchtige Himmelblau vom trägen Gewölke.
Und sobald sie entfaltet, gelöst aus der sinnlosen Häufung
band er gesondert sie an ihre Orte in Eintracht und Frieden.

Feurige Macht in des Himmels leicht geschwungenem Bogen
leuchtete auf und wählte den Sitz im Scheitel der Rundung.
Luft ist eng dem Himmel verwandt an Leichte und Nähe.

Dichter als beide zog Erde sodann den gröberen Stoff an,
schwerbedrängt von der Eigenlast. Der flüssige Kreisstrom
nahm den Rand in Beschlag und umschlang das gegründete Weltrund.

Hieß dann sich breiten die Meere und schwellen mit reißenden Stürmen
ließ es die Küsten umströmen, von denen die Länder umschlossen;
gab noch die Quellen hinzu, die endlosen Seen und Teiche,

fesselte reißende Flüsse in steile Wände und Schlingen,
bis je nach Ort verschieden die einen die Erde selbst auftrinkt
während die andren das Meer erreichen, statt an enge Ufer
in die Weite nun frei sich verströmend an Küsten pulsieren.
Hieß auch die Felder sich dehnen, die Täler sich senken, die Wälder
grünen mit frischem Laub, die Felsengebirge sich heben.

Fußnoten   [ + ]

 
 
1 
 September 
 
2017


 


Die Titanentochter Mnemosyne


In Anlehnung an das neue, rotleuchtende Logo von YouTube habe ich nunmehr auch das rotschimmernde Logo-Juwel der Programmiersprache Ruby in die Schale von Mnemosyne geworfen. Ob dies allerdings ein großer Wurf ist, wird sich auf dem Prüfstand meiner noch leidigen Programmierpraxis zeigen.

Ruby ist für mich mehr als nur Schreiben von Programmcode.
Ruby ist für mich ein Werkzeug, um in einer vielgestalteten Welt die Ideen- und Gedankenfetzen in einer klarstrukturierten Sprache zu organisieren und dies meist in einer künstlerisch ästhetischen Form [1]Code is poetry.
Und gut geschriebener Programmcode ist verlässlich, kennt keine Ermüdungserscheinungen, keine konditionellen Einbrüche und ist gegen emotionale Schwankungen resistent, in einer bewundernswerten Robustheit.

Fußnoten   [ + ]