| 31 Mai 2026 | |
Die güldne Sonne voll Freud und Wonne“ von Paul Gerhardt
EG 1-3
Der heutige Gemeindegesang in der Herderkirche Weimar
Text: Paul Gerhardt (1607-1676)
Melodie: Johann Georg Ebeling (1637-1676)
Hier geht es zum Download des kompletten Liedes:
https://www.sermon-online.com/de/contents/15684
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Liedtext – Auszug (Strophe 1-3)
1.
Die güldne Sonne voll Freud und Wonne / bringt unsern Grenzen mit ihrem
Glänzen ein herzerquickendes, liebliches Licht. Mein Haupt und Glieder, die lagen
darnieder; aber nun steh ich, bin munter und fröhlich, schaue den Himmel mit
meinem Gesicht.
2. Mein Auge schauet, was Gott gebauet / zu seinen Ehren und uns zu lehren, wie
sein Vermögen sei mächtig und groß / und wo die Frommen / dann sollen
hinkommen, wann sie mit Frieden / von hinnen geschieden aus dieser Erden
vergänglichem Schoß.
3. Lasset uns singen, dem Schöpfer bringen / Güter und Gaben; was wir nur haben,
alles sei Gotte zum Opfer gesetzt! Die besten Güter / sind unsre Gemüter;
dankbare Lieder / sind Weihrauch und Widder, an welchen er sich am meisten ergötzt.
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| 18 Mai 2026 | |
Die Büste Klytia in Goethes Wohnhaus in Weimar, befindlich im Gelben Saal.
Ein fiktives Gespräch zwischen Goethe und Schiller für die Literaturzeitschrift „Die Horen“.
GOETHE
Schmücket Dionysos efeuumwunden
das Haupt seiner Lieben,
SCHILLER
golden geflochtenen Haars
krönet der Sonnengott dich!
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| 26 April 2026 | |
Im Goethehaus das Kleine Esszimmer direkt links neben der Zeus-Büste, was oft von den Besuchern übersehen wird.
Ausgefüllt war all Morgen
mein Streben mit Stunden der Arbeit.
Frühstück gab’s selten vor Zwölf,
eher nach Mittag das Mahl…
Reichlich gespeiset sodann
im Kreis der engsten Familie,
funkelnd der Rotwein im Glas,
funkelnd im Aug’ das Gespräch.
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| 25 April 2026 | |
Im Gelben Saal von Goethes Wohnhaus findet sich eine Zeusbüste.
Auf dem Weg zur Arbeit müsste ich spontan an Schillers Elegie „Das Glück“ denken.
Auszug aus: „Das Glück“
Wem er geneigt, dem sendet der Vater der Menschen und Götter
Seinen Adler herab, trägt ihn zu himmlischen Höhn,
Unter die Menge greift er mit Eigenwillen, und welches
Haupt ihm gefället, um das flicht er mit liebender Hand
Jetzt den Lorbeer und jetzt die herrschaftgebende Binde;
Krönte doch selber den Gott nur das gewogene Glück.
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| 15 April 2026 | |
Treppenaufgang zu Schillers Empfangszimmer, um im Gesellschaftszimmer des 2. OGs, im
die zu sprechenden Theaterrollen auf Hochdeutsch einzuüben.
Friedrich Schiller
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Solche wähle zu Begleitern
Auf des Lebens Bahn,
Die dein Herz und deinen Geist erweitern,
Dich ermutigen, erheitern,
Mit dir eilen himmelan.
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| 14 April 2026 | |
Büsten & Statuen in den Wandnischen des Treppenhauses:
oben links: Büste des Apoll von Belvedere
oben rechts: Büste des Ares Borghese
unten links: Satyr mit Böckchen
unten rechts: Betender Knabe (Kopie wegen Kriegsverlust 1949)
MUSIK:
Mozart: Horn Concerto No. 4 in E-Flat Major, K. 495: II. Romance. Andante cantabile
Dennis Brain, Philharmonia Orchestra, Herbert von Karajan
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