Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

23 
 März 
 
2026

abgelegt in
Filme

 

Ein rührender Film, sehr bewegend, ganz große Herzenskunst!

„Diese biedere musikalische Romanze verdient eigentlich nur deswegen Beachtung, weil hier zwei junge gleichaltrige Schauspieler ihren ersten Leinwandauftritt hatten, der für beide weitreichende Folgen haben sollte. […]Ein rührselig-spießiger Musikfilm mit einigen beschwingten Melodien – sauber und angepasst wie die Zeit, in der er entstand.“

– -jg- in: Das große TV Spielfilm Filmlexikon. Digitale-Bibliothek-Sonderband (CD-ROM-Ausgabe). Directmedia, Berlin 2006, ISBN 3-89853-036-1, S. 13870/13872

Was ich nicht verstehen kann ist, wie sich Menschen anmaßen geradezu erdreisten können, eine Zeit in der Retropespektive zu beurteilen, die sie selbst nicht erlebt haben, nur in der Außensicht mit den Lebensverhältnissen und auch Überlebensstrategien mit vermeintlich klugen Kommentaren versehen zu können.

Allein die Musik entstammte aus den 1920ern, ein Trost/Lichtblick NACH dem 1. Weltkrieg und während der Verfilmung nach dem 2. Weltrkiegein eine Rückbesinnung auf alte, vor-nationalsozialistischer (Musik-)Werte.

Auch in Anbetracht der zerstörten Heimat nach dem Krieg ebenso eine Wiederausrichtung auf die belebende Natur durch den Heimatfilmaspekt.

Und letztlich auf der Beziehungsebene, sei es durch Kriegsgefallenschaft oder Kriegsgefangenschaft NACH dem 2. Weltkrieg, hinsichtlich zerrissener Banden bietet der Film eine durchaus gelungene Konfliktlösungstrategie durcha Aussöhnung und Abwägung an (Synthese im fontan’schen Sinne).

 
 
2 
 Mai 
 
2024

abgelegt in
Filme

 
 
 
25 
 November 
 
2023

abgelegt in
Derrick | Filme | Gedankenschau

 

Ausschnitt aus :“Derrick – Ein Lied aus Theben“ (Staffel 5, Folge 8)

Hölderlin äußerte einst, dass Dichtung nicht der Unterhaltung, der Zerstreuung dienen sollte, vielmehr Dichtung ein „Gottesdienst“ ist.

 
 
6 
 September 
 
2023

abgelegt in
Filme | Gedankenschau

 

Der Unterschied zwischen Präsens Perfekt und Präsend Präsens ist nunmehr geklärt:
Es gibt bewegte Bilder und bewegende Bilder.
Ersteres traf bei diesem Film wohl zu.

„There are moved pictures, NOT moving pictures!“

Ich denke aber, man muss den Film als Parodie verstehen, mit viel Intertextualität (Montagetechnik) zu anderen Filmen: Der Soldat James Ryan, Der weiße Hai, Moby Dick (?), Terminator (?), …

 
 
6 
 Mai 
 
2023

abgelegt in
Dokumentation
 
 
11 
 November 
 
2022

abgelegt in
Filme | Vorischt, Falle!

 

Die etwas ältere Dame, die den 500-DM-Schein wechselt, ist keineswegs naiv oder leichtgläubig, sie ist einfach nur vertrauenswürdig.
Vertrauenswürdigkeit ist bei dieser Frau, die die Nachkriegsjahre und den damaligen notwendigen Zusammenhalt miterlebt hatte, wohl selbstverständlich und NORMAL.
Für die nachfolgende Generation ist dieses „Urvertrauen“ in den Mitmenschen meist nicht mehr nachvollziehbar.
Vielleicht ist „Vertrauenswürdigkeit“ auch ein Generationenbegriff…