Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

23 
 März 
 
2020

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Gedankenschau

 

Die Gründe, auf einer Sprache zu schreiben, die nicht die eigene Muttersprache ist, können persönlicher, politischer oder künstlerischer Natur sein. Was diese Autoren auszeichnet, ist, dass ihr Blick von außen auf die Sprache sie künstlerisch tätig werden lässt. Gerade in Vergleichen mit der Muttersprache und in der erarbeiteten Vertrautheit liegt das Potenzial, mit einer fremden Sprache etwas Neues und Wertvolles zu schaffen. Die Frage, ob es besser oder schlechter sei, sich nicht in der Muttersprache auszudrücken, kommt dabei gar nicht auf. Fest steht: Es gibt nicht die eine richtige Art und Weise, eine Sprache zu sprechen – oder in ihr zu schreiben. Wenn du dir aus ganz eigenen Gründen eine fremde Sprache zu eigen machst, dann hast du jedes Recht, dich in dieser Sprache auszudrücken, wie es dir gefällt.

Quelle: Babbel-Magazin

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17 
 März 
 
2020

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Oscar Wilde war ein Dandy: Er trug sein Haar lang, liebte extravagante Kleidung, glänzte durch akademisches Wissen und große Eloquenz, aber vor allem war er geistreich. Sein Sprachwitz prägt seine Dramen und seinen einzigen Roman.

Quelle: Klassiker der Weltliteratur

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17 
 März 
 

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Die Corona-Krise wird nicht nur eine Belastungsprobe für unser Gesundheitssystem sein, sondern auch ein Indikator des bürgerlichen Zusammenhalts und der gegenseitigen Rücksichtnahme.
Es wird sich auch zeigen, ob sich der Terminus „Mitbürger“ nur über die gemeinsame Verkehrssprache definiert, ob ich jemanden Mitbürger nenne, nur weil er die gleiche Muttersprache wie ich spricht oder ob sich das Miteinander über eine gemeinsame Wertekultur definiert.
Genau hier wäre durchaus auch die Diskussion über die „deutsche Leitkultur“ angebracht.
Wenn es nur um gesprochene Sprache geht, ist mir der Google-Übersetzer oder dicc.cc übrigens mittlerweile auch sehr nahe, die Übersetzungsqualität, die Auswahl an Synonymen und die Aussprache sind eigentlich recht akzeptabel.

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