Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

29 
 August 
 
2019


 


Bild- und Textquellen: Herzogin Anna-Amalia-Bibliothek


Studienzentrum

Für das Studienzentrum wurde ein für die Geschichte Weimars bedeutsamer historischer Gebäudekomplex mit dem Roten und Gelben Schloss nutzbar gemacht. Das Rote Schloss ist das älteste und architektonisch interessanteste Gebäude. Es wurde 1576 als Witwensitz für die Gemahlin des Herzogs Johann Wilhelm, Dorothea Susanna, errichtet. Bereits um 1630 wurde hier schon einmal der Buchbesitz von Herzog Wilhelm IV. aufbewahrt, ein Bestand, der zum Teil in die spätere Herzogliche Bibliothek eingeflossen ist. Der Schlösserkomplex ist ein Gefüge verschiedenartiger Baukörper aus unterschiedlichen Bauepochen (Renaissance, Barock bis zu Überformungen nach den Kriegszerstörungen). Er diente zuletzt als Sitz der Stadtverwaltung.


Bücherkubus

 
 
28 
 August 
 
2019


 

Albert-Schweitzer-Gedenkstätte
Goethe-Zimmer (Dachgeschoss, Mitte)


Nach meinem Umzug ging ich abends noch zu einer Veranstaltung…

Theater im Gewölbe – Weimar

Faust II zu dritt
Eine Gipfelbesteigung mit J. W. G.

Das vieldeutigste und aktuellste Werk der deutschen Klassik – in 90 Minuten UND zu Dritt! An „Faust II“ feilte Goethe fast 60 lange Jahre herum. Zu Lebzeiten behielt er seine „sehr ernsten Scherze“ mit den über 160 Rollen und knapp 7500 Versen in der Schublade versteckt. Generationen von Theaterleuten haben sich seitdem daran versucht. Es gibt Behauptungen „Faust II sei unspielbar“. Na dann! Erleben Sie einen Theaterabend mit minimalem Aufwand und maximaler Wirkung – virtuos dargeboten vom Künstlertrio Christoph Theusner, Hans Raths und Peter Rauch.

Quelle: Theater im Gewölbe

Danach Heimgang zur Albert-Schweitzer-Gedenkstätte mit alleiniger Übernachtung im leerstehenden Museum.

 
 
26 
 August 
 
2019


 

Albert-Schweitzer-Gedenkstätte


Albert-Schweitzer-Denkmal

Zu Ehren des Humanisten und Urwaldarztes wurde im ehemaligen Wohnhaus des Märchendichters Carl August Musäus eine Gedenkstätte eingerichtet. In den Ausstellungsräumen ist Schweitzers Biographie eingebettet in die geschichtlichen Ereignisse, eine Chronologie des historischen Urwaldspitals von 1913-1965, den ethischen Kerngedanken Schweitzers, die Wurzeln seines Denkens, die musikalische Seite seiner Persönlichkeit.

Die Ausstellung und moderne Medientechnik bieten die Möglichkeit, sich einen Überblick über Leben und Werk zu verschaffen und bei Interesse auch in die Tiefe von Schweitzers Schaffen vorzudringen. Das spätbarocke Bürgerhaus im Winkel des Kegelplatzes wurde 1754 erbaut. J. C. A. Musäus, der Märchendichter und -sammler bewohnte das Haus bis zu seinem Tod 1787. Danach wurde das Gebäude als Wohnhaus genutzt.

Quelle: Albert Schweitzer Gedenkstätte und Weimar-Lese