Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

11 
 Juni 
 
2018


 

Korpino trestemo,
kalmu

korpinus vestu satina noktema,

korpinus monteyo blanku.

Korpulus viteyo elevu
e
paletema plunju.

Grava vinego emanu.
 
 
5 
 Juni 
 
2018


 

KOMPONIST Gregorio Allegri
WERK Miserere
CHOR The Choir of Claire College


 


Das Verzeichnis
« Principo universala »

Inhalt
valori.php
functioni.php
dosiero_structuro

Buchseite: valori.php

<?php
 
//////////////////////////
///      Variablen     ///
//////////////////////////
 
// Grundzeichen und Dateitypen (Zuordnungen)
$Zeichen = array(
  'numero'     => "0123456789",                              // Zahlen
  'letero'     => "abcdefghijklmnopqrstuvwxyz",              // Buchstaben
  'vokalo'     => "[a|á] [e|é] [i|í] [o|ó] [u|ú]",           // Vokale
  'konsonanto' => "[g|k] [f|w] [sch|ch] [d|t] [b|p]",        // Konsonante
  'prefikso'   => "[bon] [mal]",                             // Vorsilben
  'sufikso'    => "[as] [us] [es] [is] [os]",                // Nachsilben
  'typo'       => "[kato] [senso] [grapho] [sono] [imago]",  // Dateitypen
  'structo'    => "<Name.koncepto + /o/>"    ."\n"           // koncepto
                   ."<Name.koncepto + /as/>" ."\n"           // aspekto[0]
                   ."<Name.koncepto + /us/>" ."\n"           // aspekto[1]
                   ."<Name.koncepto + /es/>" ."\n"           // aspekto[2]
                   ."<Name.koncepto + /is/>" ."\n"           // aspekto[3]
                   ."<Name.koncepto + /os/>" ."\n"           // aspekto[4]
);
 
// Verzeichnisse und Dateien als Informationsablage
$Ablageort = array(
  'Stammverzeichnis' => "principo.universalo/",           // Verzeichnis
  'Initverzeichnis'  => "principo.universalo/.initez/",   // Verzeichnis
  'Basiszeichen'     => "principo.universalo/.initez/bazo.signo",  // Datei
  'Dateityp'         => "principo.universalo/.initez/bazo.typo",    // Datei
  'Struktur'         => "principo.universalo/.initez/bazo.structo", // Datei
  'Kategorie'        => "principo.universalo/kategorio"  // Verzeichnis
);
 
?>

Buchseite: funcioni.php

<?php
 
/////////////////////////////////
///      Grundfunktionen      ///
/////////////////////////////////
 
// Verzeichnis erstellen
 
function dosiero_nova ($dosiero_nomo)
{
	if (is_dir($dosiero_nomo))
    {
    echo "Das Verzeichnis {$dosiero_nomo} existiert bereits!"."\n";
	}
    else
    {
    mkdir( $dosiero_nomo );
    echo "Das Verzeichnis {$dosiero_nomo} wurde erstellt!"."\n";
    }
}
 
 
function dokumento_nova ($dokumento_nomo)
{
  if (file_exists($dokumento_nomo))
    {
	echo "Die Datei {$dokumento_nomo} existiert bereits!"."\n";
	}
    else
    {
    $datei = fopen( $dokumento_nomo ,"w"); fclose($datei);
    echo "Die Datei {$dokumento_nomo} wurde erstellt!"."\n";
    }
}
 
function dokumento_scribar ($dokumento_nomo, $signi)
{
  if (file_exists($dokumento_nomo))
    {
    $datei = fopen( $dokumento_nomo ,"a");
    fwrite( $datei, $signi       ."\n");
    fclose($datei);	
	}
    else
    {
    echo "Die Datei {$dokumento_nomo} existiert nicht!"."\n";
    }
}
 
function dosiero_indikar ()
{
$verzeichnisbaum = shell_exec('tree ./principo.universalo/ -a -C');
echo "$verzeichnisbaum";
}
 
function kategorio_fates ($koncepto)
{
 
// Suffixe
$Kategorio_sufikso = array(
  'koncepto'  => "o",
  'aspekto_0' => "as",
  'aspekto_1' => "us",  
  'aspekto_2' => "es",
  'aspekto_3' => "is",
  'aspekto_4' => "os",
);
 
// Namen  
$kategorio_nomo = array(
  'koncepto'  => "{$koncepto} . {$Kategorio_sufikso['koncepto']}",
  'aspekto_0' => "{$koncepto} . {$Kategorio_sufikso['aspekto_0']}",
  'aspekto_1' => "{$koncepto} . {$Kategorio_sufikso['aspekto_1']}",
  'aspekto_2' => "{$koncepto} . {$Kategorio_sufikso['aspekto_2']}",
  'aspekto_3' => "{$koncepto} . {$Kategorio_sufikso['aspekto_3']}",
  'aspekto_4' => "{$koncepto} . {$Kategorio_sufikso['aspekto_4']}",
); 
 
// 
$Kategorio_loco = array(
  'koncepto'        => "principo.universalo/kategorio"
);
  $kategorio_nova = '{$koncepto}' + '{$kategorio_grapho}';
  mkdir( $Kategorio_loco['Kategorie'] +  $kategorio_nova );
  mkdir( $Ablage ['Stammverzeichnis'] );
 
// Zuordnungen in die Dateien schreiben
$datei = fopen( $Ablage['Basiszeichen']   ,"a");   // Datei "bazo.signo"
  fwrite($datei, $Zeichen ['numero']      ."\n");
  fwrite($datei, $Zeichen ['letero']      ."\n");
  fwrite($datei, $Zeichen ['vokalo']      ."\n");
  fwrite($datei, $Zeichen ['konsonanto']  ."\n");
  fwrite($datei, $Zeichen ['prefikso']    ."\n");
  fwrite($datei, $Zeichen ['sufikso']     ."\n");
fclose($datei);
 
 
  // Kategorie-Verzeichnis mit <Name>+'o' erstellt
 
// <principo.universalo>       // Stammverzeichnis
//   ├── <.initez>             // Unterverzeichnis (versteckt)
//   │     ├── bazo.signo      // Datei für die Grundzeichen aller Art
//   │     ├── bazo.typo       // Datei für die Typenbezeichnung
//   │     └── bazo.structo    // Datei für den Strukturplan einer Kategorie
//   └── <kategorio>           // Unterverzeichnis für die Kategorien
//         ├── [...]    // Verzeichnis dem Begriffsnamen "<Name>-o.koncepto"
//         ├── [...]    // Verzeichnis dem Begriffsnamen "<Name>-o.koncepto"
//         └── [...]    // ...
 
 
}
 
?>

Buchseite: dosiero_structuro.php

<?php
 
// Verzeichnisse erstellen
$zaehler = 0;
dosiero_nova ( $Ablageort ['Stammverzeichnis'] );   $zaehler++;
dosiero_nova ( $Ablageort ['Initverzeichnis'] );    $zaehler++;
dosiero_nova ( $Ablageort ['Kategorie'] );          $zaehler++;
echo "{$zaehler} Verzeichnisse erstellt..."  ."\n";
 
 
// Dateien erstellen
$zaehler = 0;
dokumento_nova ( $Ablageort['Basiszeichen'] );      $zaehler++;
dokumento_nova ( $Ablageort['Dateityp'] );          $zaehler++;
dokumento_nova ( $Ablageort['Struktur'] );          $zaehler++;
echo "{$zaehler} Dateien erstellt..." ."\n";
 
// Datei "bazo.signo" beschreiben
dokumento_scribar ( $Ablageort['Basiszeichen'],
 $Zeichen ['numero'] ."\n"
.$Zeichen ['letero'] ."\n"
.$Zeichen ['vokalo'] ."\n"
.$Zeichen ['prefikso'] ."\n"
.$Zeichen ['sufikso'] ."\n"
 );
 
// Datei "bazo.typo" beschreiben
dokumento_scribar ( $Ablageort['Dateityp'], $Zeichen ['typo'] ); 
 
// Datei "bazo.structo" beschreiben
dokumento_scribar ( $Ablageort['Struktur'], $Zeichen ['structo'] );
 
?>
→ zu Mnemosynes Geleit
Die Elemente
 
 
29 
 April 
 
2018


 

DICHTUNG Ovid
LESUNG Peter Simonischeck
BEREITSTELLUNG Lyrik & Musik


Anmerkung zum Werk:

Der 3000 Jahre alten Geschichte nach ist Narziss der schöne Sohn des Flussgottes Kephissos und der Nymphe Leiriope. Kephissos ließ Leiriope schwanger zurück. Nach der Geburt ihres Sohnes suchte die junge Mutter den Wahrsager Teiresias auf, um ihn zu fragen, ob dem Knaben ein langes Leben beschieden sei. “ So lange, bis er sich selbst kennenlernt“ – das war die Antwort. Leiriope konnte diese Worte nicht deuten und schenkte ihnen keine weitere Beachtung.

Aufgrund seiner Schönheit wurde Narziss von Männern wie Frauen umworben, die er allesamt verschmähte und grob abwies. Er zeigte sich unberührbar und hartherzig, ließ niemanden an sich heran und widerstand jeder Annäherung. Besonders verliebt hatte sich die Bergnymphe Echo in den schönen Narziss. Als sie ihm ihre Liebe gestand, wies er sie schroff zurück. Echo versteckte sich daraufhin in den Wäldern, lebte einsam, wurde menschenscheu und nahm keine Nahrung mehr zu sich bis sie schließlich verstarb.

Als Narziss eines Tages an einer klaren Quelle seinen Durst stillen wollte, beugte er sich über das Wasser und erblickte darin das Bild eines wunderschönen Jünglings. Er war entzückt von diesem Anblick, konnte aber nicht erkennen, dass er es selbst war und verliebte sich in das Bild. Bei dem Versuch, sich dem geliebten Gesicht im Wasser zu nähern, sich mit seinem Ebenbild zu vereinen, beugte er sich voller Liebesschmerz immer tiefer und tiefer über das Wasser bis er in den See stürzte und ertrank.

In seinem dritten Buch beginnt Ovid mit dem Orakel des Tiresias über Narcissus, welches besagt: „Narcissus wird alt werden, wenn er sich nicht kennt.“ Da der schöne Jüngling in fünf Jahren nur drei Jahre älter wird, begehren ihn viele Männer und Frauen. Allerdings wohnt ein hartherziger Hochmut in seiner zarten Gestalt. Echo, welche das Schicksal hatte nur Gehörtes wiederholen zu können, verliebt sich auch in Narcissus. Ihre Beeinträchtigung beruht auf einer Bestrafung der Juno, da diese jedes Mal, als sie kurz davor war die Nymphen in JuppitersArmen zu ertappen, von der geschwätzigen Echo in ein Gespräch verwickelt wurde. Echo erblickt den Hirsche jagenden Narcissus und ihr Herz entbrennt in Liebe. Als Narcissus sich einmal im Wald verirrt, ruft er um Hilfe und die Nymphe antwortet immer mit seinen letzten Worten. Schließlich fällt sie ihm um den Hals. Er aber lässt nicht zu, dass jemand Macht über ihn hat, lehnt ihre Liebe ab und flieht. Aus Liebeskummer zieht sich Echo in den Wald zurück, verbirgt ihr Gesicht und Laub und lebt in einsamen Höhlen. Einzig und allein ihre Stimme bleibt erhalten.

„…Doch die Liebe bleibt und wächst noch aus Schmerz über die Zurückweisung. Sorgen gönnen ihr keinen Schlaf und zehren den Leib jämmerlich aus; Magerkeit läßt die Haut schrumpfen, in die Luft entschwindet aller Saft des Körpers, nur Stimme und Gebein sind übrig. Die Stimme bleibt, das Gebein soll sich in Stein verwandelt haben. Seitdem ist sie in Wäldern verborgen und läßt sich auf keinem Berg blicken. Alle können sie hören. In ihr lebt nur der Klang.“

Die Metamorphose des Narcissus beschreibt Ovid besonders genau. Er lässt sich an einer Quelle nieder, um den Durst vom Jagen zu stillen. Als er das Spiegelbild seiner Schönheit erblickt, hält er die Wellen für einen Körper und begehrt sich selbst.

„…Nichts ahnend begehrt er sich selbst, empfindet und erregt Wohlgefallen, wirbt und wird umworben, entzündet Liebesglut und wird zugleich von ihr verzehrt. Wie oft gab er dem trügerischen Quell vergebliche Küsse! Wie oft tauchte er, um den Hals, den er sah, zu erhaschen, die Arme mitten ins Wasser und konnte sich nicht ergreifen! Er weiß nicht, was er sieht; doch was er sieht, setzt ihn in Flammen.“

Schließlich bemerkt Narcissus, dass er sich in sein eigenes Abbild verliebt hat und realisiert die Ausweglosigkeit, in der er sich befindet, und damit verbunden seinen baldigen Tod. Er fleht sein Spiegelbild an, doch nicht wegzugehen, schlägt sich selbst auf die Brust und schmilzt anschließend vor Liebe dahin. Zahlreiche Nymphen und auch Echo beklagen seinen Abgang – an der Stelle seines Todes ist kein Leib mehr, nur mehr eine gelbe Blume, eine Narzisse, zu finden. Die Narzisse ist einerseits ein Symbol für die Überwindung des Todes und der Wiedergeburt, andererseits steht sie aber auch, hier in Bezug auf Ovids Metamorphose, für Selbstliebe und Eitelkeit.

Quelle: Lyrik & Musik