Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

31 
 Dezember 
 
2018


 



 

Das Standbild der Athena Promachos, der „in vorderster Linie Kämpfenden“, war eine kolossale Bronzestatue aus der Hand des Bildhauers Phidias. Sie stand zwischen dem Eingang zur Athener Akropolis, den Propyläen, und dem Erechtheion und somit links des Prozessionswegs zum Parthenon. Athena war die Schutzgöttin Athens, mehrere ihrer Standbilder befanden sich auf der Akropolis, unter anderem zwei weitere Werke des Phidias: die Athena Parthenos im Parthenon und die Athena Lemnia. Der Name Athena Promachos ist zum ersten Mal im 4. Jahrhundert n. Chr. belegt. Noch Pausanias nannte sie schlicht die große Athena aus Bronze auf der Akropolis.

Quelle: WikiPedia

 
Die Einkommensteuer-Erklärung

Ehrliches Dankwort entsend‘ ich Martina, der Kriegsherrin auf dem
Schlachtfeld der Bürokratie, [das] bisher mir Sumpf nur und Not [1]beziehend auf „Schlachfeld der Bürokratie“ nicht auf Martina!
Ihr Regiment führte Heere von Zahlen aus Gräben des dumpfen
Daseins verstaubten Archivs herrlich hinauf zu den Höh’n
sonniger Zukunft: versilberte Freuden auf blankem Papier! Und
wofür ich Tage gebraucht, hilft nun ihr dienend‘ Programm! [2]
SteuerSparErklaerung2015


 

 

Musik
Antonio Vivaldi [3]Die 4 Jahreszeiten – Der Winter

  • Fußnoten   [ + ]

     
     
    13 
     Juni 
     
    2017


     

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    25 
     März 
     
    2017


     

    Musik
    Wojciech Kilar [1]Twilight Cellos

    Der Erinnerung Unsterblichkeit [2][ geschrieben in Unterschwarzach, 2002]

    Trau’re doch nicht dem erblühten Gedanken des lichten Momentes
    bittere Perlenflut nach, wenn die mächtige Hand
    nachtenden Scheines nun jäh dein Gedankenreich deckt mit Vergessen,
    jenen sonnigen Hain hüllet ins Schattengewand,
    dem der zärtliche Lichtstreich der Freiheit einst Prachtwuchs bescherte.

    Nun, der Lichtflut beraubt, rückt das Gefild der Ideen
    tauchend ins Schattenreich ab. Es entschwelgt das selige Schauen…
    Sei getrost und erfreu himmlischer Gabe dich doch,
    dass der Freiheit Sommerwind streichend den Forst mild durchglänzte,
    deinen geheiligten Grund blumen Geistes Bezirk!

    Geistesblüten, sie welken nicht. Morpheus [3]Gott des Schlafes, die nächtliche Gottheit,
    bangt um den lieblichen Reiz. Treu im Liebesarm wiegt
    sicher den Liebling er, deckt mit ambrosischem Schlafe die Blüte,
    mattet das Farbengewand und, mit sachtem Geschick,
    senkt er den Kelch des Geblüms zum Schoße der schwärzenden Erde,
    senkt in den ruhenden Schoß sinnenden Herzensgrund ihn.

    Heilige Erde, du Heimstatt der scheuen Gedanken, beherberg’
    frei die verwaiste Geburt geistigen Adels. Gewähr’
    fürstlich ein Obdach dem nächtlichen Gaste in deinem Schoße.
    Gönn’ dem untadligen Schlaf kühlende Ruhstatt gelind!

    Reich der liebkosenden Schatten, oh weile als wachender Hüter,
    bis im dämmernden Tal purpur Aurora [4]Göttin der Morgenröte entflammt,
    wo mit loderndem Brand sie Helios’ [5]Der Sonnengott Auge beschüret.

    Schimmernd woget die Glut übers Gefild der Ideen,
    Nebel verziehen im Blumenhain, Schatten, sie weichen entmachtet.
    Siehe, da neigt das Geblüm schmiegend dem Lichtstreich sich zu,
    badet sich munter im warmen Lichtmeer erwachenden Tages.

    Und Mnemosyne [6]Göttin des Gedächtnisses daselbst küsst es mit Morgentau wach.

    → zu Mnemosynes Geleit
    Eherne Welt

    Fußnoten   [ + ]