Lyrik ~ Klinge
Versuch einer Dichtung          

26 
 Juni 
 
2017


 

Ach, da reißen im Sturm die Anker, die an dem Ufer
      Warnend ihn hielten, ihn faßt mächtig der fluthende Strom;
Ins Unendliche reißt er ihn hin, die Küste verschwindet,
      Hoch auf der Fluthen Gebirg wiegt sich entmastet der Kahn;
Hinter Wolken erlöschen des Wagens beharrliche Sterne,
      Bleibend ist nichts mehr, es irrt selbst in dem Busen der Gott.

aus: „Der Spaziergang“ (Friedrich Schiller)

Kann man sich im Alltagsgetriebe, in den Dünenverwehungen an des Lebens ödem Strande wirklich aus den Augen verlieren?
Wankt hinter dem Meer auch der Horizont verlässlicher Größe?

 
 
26 
 Juni 
 

abgelegt in
Gedankenschau

 

Die entscheidende Vorteile des Alleinseins und Alleinbleibens wären:

  • keine Angst vor Niederlagen in einem interpersonalen Vergleich
  • ein Souverän seiner emotionalen Befindlichkeit zu sein ohne fremde Einflussgrößen
  • konstantes Flackern der Lebenskerze wenngleich bei geringerer Lichtausbeute
  • auf den Luxus „Vertrauen“ nicht angewiesen zu sein
  • Unverwundbarkeit
 
 
25 
 Juni 
 
2017

abgelegt in
Gedankenschau

 

Gute Zusammenfassung!
Das Maß ist voll, es reich(t) !