Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

13 
 Dezember 
 
2017


 

Nur, dass die Sagen des Altertums ein klein wenig älter sind als das alte Testament 😉
Wer dann wohl von wem abgeschrieben hat ?!

Es wurde nicht kopiert, sondern nur weitergereicht die menschliche Erfahrung und angepasst, eingebettet in die jeweilige Kultur, zu allen Zeiten schon…

 
 
16 
 August 
 
2017

abgelegt in
Mythologie

 

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib.

1. Buch Mose, Kapitel 1,27

Jüdische Legenden um Lilith

Auf hebräisch bedeutet der Name Lilith die Nächtliche.

Laut jüdischen Legenden erschuf Gott Adam und Lilith aus dem gleichen Staub, um Lilith zu Adams gleichberechtigten Partnerin zu machen. Lilith war also Adams erste Frau. Diese Gleichberechtigung wurde von Adam nicht akzeptiert und er forderte, Lilith solle beim Geschlechtsakt unter ihm liegen. Dies wollte Lilith nicht akzeptieren und floh aus dem Paradies. Adam beschwerte sich bei Gott über Liliths Verhalten und Gott errschuf ihm Eva aus seiner Rippe. Diesmal erschuf Gott Adams Frau etwas kleiner als Adam und verwarf somit den ursprünglichen Schöpfungsplan, Mann und Frau als gleichberechtigte Wesen zu erschaffen. Eva ordnete sich Adam willig unter. Lilith blieb unsterblich, da sie nie die verbotenen Früchte vom „Baum der Weisheit“ aß und vereinigte sich in einer Schlucht nahe des Paradieses mit Dämonen, um Dämonenkinder, genannt „Lilim“, zu gebären. In einigen jüdischen Sagen wird sie auch als der letzte Engel der zehn unheligen Sephiroth beschrieben und als Kindermörderin gefürchtet, vor deren Schutz Talismane der Engel Sanvai, Sansanvi und Semangloph, die Lilith einst im Auftrag Gottes jagten, getragen. Nach jüdisch-feministischer Theologie ist Lilith die eigentlich Gute im Kampf zwischen Adam/Eva und Lilith (siehe dazu den Weblink)

Lilith ist eine weibliche Figur der antiken vorderasiatischen Religionen und Mythologien. Als Lilithu war sie ein Dämon oder Windgeist der assyrisch-babylonischen Mythologie.

Quelle: wer-weiss-was

 
 
19 
 Februar 
 
2017


 

Daseinsdeutung in antiken Mythen

„Es wäre Prometheus der Vorläufer des Mannes aus Nazareth. Ein Ringen um die Vermenschlichung Gottes.“ E.D. Um die antiken Götter Prometheus, Zeus oder Sisyphos ging es in dem Vortrag, den der Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann im gut besuchten Theater Bremen gehalten hat.
Darin spürte der bekannte Kirchenkritiker essenziellen Fragen des Lebens nach. Wie bewältigen wir unsere Ängste und wie meistern wir persönliche Schicksalsschläge? Die Veranstaltung knüpfte an das jüngste Buch Drewermanns „Grenzgänger. Rebellen, Frevler und Heroen in antiken Mythen“ an. Darin beschäftigt er sich mit der Frage: Was kann man von den antiken Göttern und Helden für das heutige Leben lernen und welche psychoanalytischen Hintergründe besitzen die Erzählungen? (nordwest radio, Dez. 2015)