Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

20 
 Juli 
 
2018


 

Dance of the Line Riders

MUSIK Pjotr Iljitsch Tschaikowski
BEREITSTELLUNG DoodleChaos


 

Verlange nicht, daß die Dinge gehen, wie du es wünschst, sondern wünsche sie so, wie sie gehen, und dein Leben wird heiter dahin fließen.“

Handbüchlein der stoischen Moral (Epiktet)

Der Surfer soll sich dem Wellengang anpassen, nicht der Wellengang (Gang der Dinge) dem Surfer…

Darin ist das Tier dem Menschen um Längen voraus: Das Tier passt seine Bedürfnisse der Umwelt an, der Mensch die Umwelt seine Bedürfnissen.

Somit wären wir wiederum bei Piaget, genauer gesagt beim Begriff „Äquilibration„, den zwei komplementären Prozessen der Anpassung [1] Quelle: www.Spektrum.de

Assimilation: Hierbei handelt es sich um denjenigen Prozeß, in dem das Kind die Wirklichkeit an seine aktuelle kognitive Organisation anpaßt (z.B. fungiert ein in der Luft gehaltenes Lineal als Flugzeug).

Akommodation: Anpassung, Erweiterung bzw. Veränderung der kognitiven Organisationsstruktur (Schemata) in Richtung auf eine Angleichung an die Umweltanforderungen

Das Tier assimiliert, der Mensch akommodiert.
Das Tier fügt sich dem Ökosystem an, der Mensch (verun-)gestaltet die Umwelt an seine Bedürfnisse.

In diesem Sinne bin ich gerne ein „Assi“ 🙂

Fußnoten   [ + ]

 
 
13 
 Juli 
 
2018

abgelegt in
Die Stoa

 

VORTRAG Bendedikt Held
BEREITSTELLUNG Redefabrik


 

Solche wähle zu Begleitern
auf des Lebens Bahn,
die dein Herz und deinen Geist erweitern,
dich ermutigen, erheitern,
mit dir eilen himmelan.

Friedrich Schiller

Meine Erfahrung: Bedingte Gruppenkonformität.

ÉGALité ist übrigens auch ein Teil des Wahlspruches der französischen Republik (Liberté, Égalité, Fraternité).

 
 
7 
 Juli 
 
2018

abgelegt in
Kurz & Gut | Philosophie

 

„Kurz und gut“ (ARTE-Kanal)

Das Bedürfnis anderen zu schaden ist größer als das Bedürfnis sich selbst etwas Gutes zu tun.
Je mehr unsere Bedürfnisse uns einander annähern, desto mehr trennt uns unser Begehren.
Doch selstamer Weise ist genau das bei uns Menschen der Grund, warum Gesellschaften entstehen.