Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

18 
 August 
 
2018


 

Liszt-Haus in Weimar (Südostansicht) [1]weitere Informationen auf der Klassik Stiftung finden sich hier


„Liszt“ liest sich schwer, ihn zu hören fällt leichter…

Das kleinschmucke Hausmuseum gefiel, die Begehung war literal-auditiv ausgewogen und vor allem klar strukturiert: Obergeschoss im Uhrzeigersinn, Untergeschoss gegen den Uhrzeigersinn, Kasse in 12-Uhr-Position, der Ausgang in 6-Uhr-Position.

Und nein, es gab keine Ermäßigung, weder für das Kind im Manne noch für meine Liszt-ähnliche Haarestracht (Revival-Rabatt). 🙂

Fußnoten   [ + ]

 
 
23 
 Juli 
 
2018

abgelegt in
Vivaldi, Antonio

 

Arie des Anastasio


KOMPONIST Antonio Vivaldi
GESANG Jakub Józef Orliński
BEREITSTELLUNG France Musique



Niemals zuvor empfand ich Sterblicher mich diesen Heroen
musischen Genius‘ näher gerückt und fühle mit ihnen
gleichen Puls schlagen, fühle gleiches Herz pochen im Busen.

 
 
20 
 Juli 
 
2018


 

Dance of the Line Riders

MUSIK Pjotr Iljitsch Tschaikowski
BEREITSTELLUNG DoodleChaos


 

Verlange nicht, daß die Dinge gehen, wie du es wünschst, sondern wünsche sie so, wie sie gehen, und dein Leben wird heiter dahin fließen.“

Handbüchlein der stoischen Moral (Epiktet)

Der Surfer soll sich dem Wellengang anpassen, nicht der Wellengang (Gang der Dinge) dem Surfer…

Darin ist das Tier dem Menschen um Längen voraus: Das Tier passt seine Bedürfnisse der Umwelt an, der Mensch die Umwelt seine Bedürfnissen.

Somit wären wir wiederum bei Piaget, genauer gesagt beim Begriff „Äquilibration„, den zwei komplementären Prozessen der Anpassung [1] Quelle: www.Spektrum.de

Assimilation: Hierbei handelt es sich um denjenigen Prozeß, in dem das Kind die Wirklichkeit an seine aktuelle kognitive Organisation anpaßt (z.B. fungiert ein in der Luft gehaltenes Lineal als Flugzeug).

Akommodation: Anpassung, Erweiterung bzw. Veränderung der kognitiven Organisationsstruktur (Schemata) in Richtung auf eine Angleichung an die Umweltanforderungen

Das Tier assimiliert, der Mensch akommodiert.
Das Tier fügt sich dem Ökosystem an, der Mensch (verun-)gestaltet die Umwelt an seine Bedürfnisse.

In diesem Sinne bin ich gerne ein „Assi“ 🙂

Fußnoten   [ + ]