| 20 August 2016 |
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Foto: Margarete Schreiberin: „Das Himmelsvolk“ von Waldemar Bonsels
Du entflohest mir, lichter Tage Farbentanz ?
| Elysions Friedensgrund Thetys‘ Schoß |
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| Demeters Schattenhain Nyx‘ Dunkelpfade |
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| Zephyrs Liebesgefieder Floras Blumenpfade |
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| Amors Gefilde Venus‘ sinnliches Hüftband |
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| Dionysos‘ Feste Rudel stürm’scher Gelüste |
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| Mnemosynes Geleit Der Göttin Gnadengabe |
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| 23 Mai 2016 |
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Fürwahr, sein dumpfer Augenschein war lichter schon entflammt und loderte einst den ungetrübten Wonneglanz muntrer Erdentage, damals auf dem unbeschwerten Pfad seiner Jugend.
Damals, als er im milden Dämmerfluss der Abendröte mit heiterem Blick auf den heimischen Fluren durch die rankbewachsenen, thrakischen Bergwälder lustwandelte und mit frohem Schritte aller Banden gelöset sich dem ewigen Herzensfrieden anbefahl, frei vom Regelzwange einer gefühlserstarrten, mechanisch gefügigen Welt.
Nicht selten entfloh sein Zartgeist dem wirren Lärmen jener Welt, die in ihrer heillosen Geschäftigkeit mit eifernder Glut nach materieller Glückseligkeit gierte, die mit ihrer gutbürgerlichen Tüchtigkeit die berstenden Kammern häufender Habe zu füllen gedachte, um im erquicklichen Bade des Geldstroms das sorgende Jammern der Seele zu ersäufen, anstatt des Herzens zartwurzelndes Sehnen nach höher’m Erdenglück gebührend zu stillen.
Ach, wie treu wogen Orpheus und Eurydike indes die stillen Momente im Heiligtum der empfangenden Natur, die sie in ihren blumen Purpurmantel bergend hüllte und beide im trauten Flüstertone Liebesworte fromm einander beichten durften.
Duftend offenbarte er sich ihnen, der milde Jugendtraum, der sich mit zarter Gravur tief in ihre kindbewahrten Herzenstafeln senkte.
| 11 Mai 2016 |
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- Bleib‘ bei einem bereits auf dem System installierten Zeichenvorrat!
- Nutze demnach auch die universellen, stets verfügbaren lateinischen Buchstaben mit einer bereits vorliegenden, etablierten Laut-Phonem/Buchstaben-Zuordnung!
- Verzichte auf grafisch, filingra(n/m)en Zierrat!
- Nimm einfache Bausteine und errichte damit klangliche Prunkbauten!
| 9 Mai 2016 |
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Orpheus galt als Sohn der Bendis und als mythischer König aus dem Rhodopengebirge Thrakiens. In der Wissenschaft wird er als historische Figur gewertet. Er war möglicherweise ein Reformer des Dionysos-Kultes.
These
Sein Mythos verkörperte die Unsterblichkeit der Seele und vereinte starke orientalische Einflüsse mit den thrakischen Wurzeln. Die Griechen schrieben ihm die Erfindung der Musik und des Tanzes zu. Sein Mythos von der Liebe zur Nymphe Eurydice ist mit einem Abstieg in die Unterwelt des Hades verbunden. Mit seinem Gesang und dem Lyra-Spiel betört er Götter, Menschen und sogar die Tiere. Ovid berichtet, dass Orpheus stets von einer Schar Nymphen begleitet wird und seinen Tod durch thrakische Frauen findet.
Antithese
Der Sänger stand den Musen und somit dem Gott Apollon nahe, nicht aber dem Dionysos, dem Gott des Rausches und ausschweifend-wilder Umzüge und Gesänge. So wurde Orpheus in seiner Heimat von Mänaden, thrakischen Anhängerinnen des Dionysos, zerrissen. Nach antiker Vorstellung war es kein Trost, dass er nun als Schatten sich zum Schatten der Eurydike gesellen konnte.
Synthese
Menschliche Leidenschaften werden in einer musikalischen und sprachlich klanglischen Sprache im Sinne einer Versöhnung der Gegensätze (Theodor Fontane) und eben NICHT in ihrer Aufhebung zum Ausdruck gebracht
Quelle: Lochstein
| 27 März 2016 |
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Sinneswörter sollten nicht gesprochen, sondern gesungen werden und melodisch artikuliert werden:
- Langvokale (1 Terz höher)
- Kurzvokale (1 Terz tiefer)
Methoden (Verben): Suffix -i
Klassen (Attribute): Suffix -a





















