Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

1 
 August 
 
2012


 

Bereitstellung HessOnChess

Bei der Hippopotamus-Eröffnung handelt es sich um eine selten gespielte Eröffnung des Schachspiels, die hauptsächlich von Schwarz angewandt wird.
Sie zählt zu den Geschlossenen Spielen und verdankt ihren Namen der besonderen Figurenkonstellation, die entfernt an ein Flusspferd (Hippopotamus) erinnern soll.

Hauptcharakteristika dieses Eröffnungssystems sind die beiden fianchettierten Läufer und das zurückhaltende Spiel auf nur drei Reihen. Erst nach der vollständigen Entwicklung der Figuren wird mit Bauernvorstößen über die dritte Reihe hinaus die Konfrontation mit den Figuren des Gegners gesucht.
Dieses System kann aufgrund seines zurückhaltenden Aufbaus gegen praktisch jede weiße (oder schwarze) Zugfolge gespielt werden und verlangt kein fundiertes theoretisches Wissen über einzelne Eröffnungsvarianten.
Eine weitere Bezeichnung dieser Eröffnung lautet Feustel-Aufbau oder Feustel-Hippopotamus-Aufbau, benannt nach dem FIDE-Meister Bernd Feustel, der selbst dieses System häufiger spielte und in seinem Buch „Eröffnungen – abseits aller Theorie“ einer ausführlichen Betrachtung unterzog.

Quelle: Wikipedia

 
 

2 Kommentare zu “Nilpferd-Verteidigung – Beispielpartien Teil 3”

  1. Holger sagt:

    Da hab ich wohl falsch sinniert. Ich habe die Art der Verteidigung auf geografischer Ebene verortet. Ein Spiel
    am Nil.
    Spielte man derzeit in London Schach, hieße es dann Pauschenpferd-Verteidigung. Nein, dies ist „keine“ Kritik an der Leistung der deutschen Turnmannschaft.

    Olympische Grüße,
    Holger

    1. Ralph sagt:

      So facettenreich und geistreich dein Kommentar ist, so mechanisch und mental einfach strukturiert ist zuweilen die Nilpferd-Verteidigung selbst.
      Vielen Dank für den Kommentar!

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