Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

11 
 September 
 
2009

abgelegt in
Gedankenschau

 

Einerseits ärgerlich, andererseits wiederum köstlich amüsant über herrschende Naivität, finde ich den Einsatz von Windows als Betriebssystem.

Dafür sprechen zwei Gründe:
 

1.) Einerseits werden an Universitäten und Hochschulen durch den Erwerb von Nutzungslizenzen unnötig Studiengebühren verschleudert.

Dass es mitunter auch durchaus anders gehen kann, zeigen die künstlerischen Hochschulen unserer Hauptstadt Berlin, die komplett auf Linux umgesattelt sind:
“[…] Grund für den Wechsel war die vorhandene Hardware, die für eine Aufrüstung auf Windows Vista oder Windows 7 nicht geeignet ist.
Auf die Hochschulen wären Hardware-Anschaffungen im fünfstelligen Bereich zugekommen sowie zusätzliche Lizenzkosten für Windows.
Dieses eingesparte Geld soll nun der Lehre zugute kommen […]”.

Quelle: Heise.de am 25.06.09

 

2.) Andererseits ist bei Windows auch die hohe Anfälligkeit gegen Viren-/Spionageaktivitäten nicht zu verachten.
Unter Linux hingegen gibt es aufgrund von Administrationsrechten (“root”-Status) keine wirklich ernst zu nehmenden Viren (Hinweis).
Unter Windows ist man dagegen gezwungen, für unverschuldete Sicherheitslücken eines (Betriebs-)Systems nachträglich teure Antivirensoftware zu kaufen.

Mit anderen Worten gesprochen: Beim Kauf eines Autos ist bereits eine teure Blech-Stoßstange (“Windows”) vorinstalliert, die gegen Durchrostung zu schützen ist (“Antiviren-Programme”), anstatt doch gleich eine kostenfreie verchromte Stoßstange (“Linux“) zu verwenden.

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