Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

22 
 März 
 
2018

Schlagwörter

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Mnemosynes Geleit

Streifzüge eines Gedankenvagabunden

 
Zwiespalt des göttlichen Wahnsinns
Friedrich Hölderlin
[1]Mündlichen Überlieferungen zufolge, dass Ernst Zimmer, bei dem der an Schizophrenie erkränkte Hölderlin in Pflege gegeben wurde, die Aufzeichnungen Hölderlins aus den Jahren des „Tübinger Turms“ in großen Mengen post mortem vernichtet haben soll. Etwa fünfzig Gedichte aus den späteren Jahren im Tübinger Turm sind überliefert. Sicher ist, dass dadurch von den zahlreichen Gedichten, die in der ersten Zeit im Tübinger Turm entstanden sind, die meisten verloren gingen. „[…] In … Continue reading

 
Aus den Aufzeichnungen
eines göttlich Wahnsinnigen


 


Vorwelt
 



⚘  Orpheus’ Gesänge (Traum und Wirklichkeit)

Morpheus’ Schoß
Elysions Friedensgrund

Eherne Welt
Demeters Dunkelpfade

☼  II. Apollons Günstlinge (Ideenwelt vs. Skulpturen)

Hephaistos’ Kunstschmiede
Artefakte göttlicher Macht

Pygmalions Werkstatt
Die Modellierung des Unfassbaren

🍂  III. Ares’ Siegeszüge (dynamisch vs. statisch)

Caissas Liebesgeschenke
Ares’ Eroberungskünste

Skulpturen des Adamas
Naturen des menschlichen Geistes

❄  IV. Minervas Vermächtnis (Geist vs. Abbild)

Die Elemente
Das Alphabet des Geistes

Das Positionsspiel
Sprachen des Geistes
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Fußnoten[+]

 
 
25 
 November 
 
2017


 

Die beflügelten Beinschienen
von Marathon
[1]48 Rüstung
12% Durchschlagswiderstand
12% Kältewiderstand
+10 Stärke
+60 Leben
+16 Verteidigungsqualität
+19% Bewegung


 
» Wundersam hob sich der Berge schneeflohes Haupt
aus der Ebene Niederungen… «
   [2]aus: “Der Alpenpass”
Sosylos,
antiker Geschichtsschreiber aus Sparta


 


Musik
Ben Hur – Ouvertüre (1959) [3]Quelle: YouTube


Hannibal
Der karthagische Heerführer
Hannibal

 

/\
/   \
//  Hannibals Gebirgssteig  \\

 
Weithin schmiegt sich
der Ebene Glimmerfluss [4]der Schneedecke leicht aufgewelltes Laken
an den Fuß des ragen Gebirgs.

Nachtes ahnend drängen
die steilen Klippen
schattenverhangen
bereits zum Zenit tröstender Hoffnung,
der Sehnsucht Erfüllung.

* * *

Noch späht der irrende Blick
dämmerschwer
auf dunkler Fährte
nach lichtem Pfade,
kräftezerstoben
an schroffen Hängen blanken Granits [5]Plagioklas-Feldspat
nach kühnem Aufstieg.

* * *

Friedvoller Schau nun
auf gipfelnder Höh’
im Morgenglühn, [6]Alpenglühn
streift geschmeidigen Abhangs [7]Gebirgsrücken
er ins freudige Tal.
→ zu Mnemosynes Geleit
Hephaistos’ Kunstschmiede
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Fußnoten[+]

 
 
29 
 Dezember 
 
2015


 

Ich möchte jetzt weder pietätlos den menschlichen Opfern gegenüber noch zu tierrechtlerisch erscheinen, ebenso auch nicht vielbesagte thematische Trampelpfade betreten, aber ein Thema wäre (vielleicht?) auch die Tierhaltung von Wildtieren und deren psychischen Schäden wie generell auch bei Zwingerhaltung von Hunden.
Ganz konkret zeichnete sich dies im Vorfall des entlaufenen “Buchener Elefanten” ab.

Auszug aus der RNZ (13.06.2015)
Die Tierschutzorganisation Peta berichtet, das Tier sei schon mehrfach ausgerastet und habe in den vergangenen Jahren mehrere Menschen verletzt. 2000 habe “Baby” eine Frau im nordhessischen Melsungen schwer verletzt, berichtet Peta. 2010 war ein 24-jähriger Familienvater nach einer Attacke in Leutkirch schwer verletzt, sein neun Monate alter Sohn wurde ebenfalls verletzt.

Ich finde, wie Hannibal auf seinen Kriegselefanten ritt, wurde auch auf “Baby” immer “rumgeritten”, beschuldigt und abverurteilt OHNE die wahren Beweggründe zu kennen.
Man könnte eventuell den Elefanten eine Entschuldigungsrede führen lassen, der lediglich aus einem Befreiungsschlag und einer ungewollten Verzweiflungstat den Mann tödlich verletzt habe.

Musikalisch könnte sich der “Gefangenen-Chor von Nabucco” (Guisppe Verdi) anbieten.

 

Am Anfang hört man durchaus “Elefantentrompeten” und das “Durchbrechen” des Käfigs, als auch der “Freigang” über Wiesen.

Flieg, Gedanke, getragen von Sehnsucht,
lass’ dich nieder in jenen Gefilden,
wo in Freiheit wir glücklich einst lebten,
wo die Heimat uns’rer Seele – ist.

[…]

Was an Qualen und Leid unser harret,
uns´rer Heimat bewahr’n wir die Treue!
Unser letztes Gebet gilt dir, teure Heimat, leb’ wohl
teure Heimat, leb wohl.
lebe wohl, teure Heimat, leb wohl
lebe wohl, lebe wohl, lebe wohl!

Wie gesagt, ich kenne weder die Faschingsseele noch als Neubürger die Buchener Seele im Besonderen und somit auch nicht evtl. thematische Deplatzierungen.
Ebenso wird die Berufsgruppe des Zirkuswesens angegriffen vermutlich aber nicht minder als die politische Riege selbst.

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