| 11 Mai 2016 | |
- Bleib‘ bei einem bereits auf dem System installierten Zeichenvorrat!
- Nutze demnach auch die universellen, stets verfügbaren lateinischen Buchstaben mit einer bereits vorliegenden, etablierten Laut-Phonem/Buchstaben-Zuordnung!
- Verzichte auf grafisch, filingra(n/m)en Zierrat!
- Nimm einfache Bausteine und errichte damit klangliche Prunkbauten!
| 9 Mai 2016 | |
Orpheus galt als Sohn der Bendis und als mythischer König aus dem Rhodopengebirge Thrakiens. In der Wissenschaft wird er als historische Figur gewertet. Er war möglicherweise ein Reformer des Dionysos-Kultes.
These
Sein Mythos verkörperte die Unsterblichkeit der Seele und vereinte starke orientalische Einflüsse mit den thrakischen Wurzeln. Die Griechen schrieben ihm die Erfindung der Musik und des Tanzes zu. Sein Mythos von der Liebe zur Nymphe Eurydice ist mit einem Abstieg in die Unterwelt des Hades verbunden. Mit seinem Gesang und dem Lyra-Spiel betört er Götter, Menschen und sogar die Tiere. Ovid berichtet, dass Orpheus stets von einer Schar Nymphen begleitet wird und seinen Tod durch thrakische Frauen findet.
Antithese
Der Sänger stand den Musen und somit dem Gott Apollon nahe, nicht aber dem Dionysos, dem Gott des Rausches und ausschweifend-wilder Umzüge und Gesänge. So wurde Orpheus in seiner Heimat von Mänaden, thrakischen Anhängerinnen des Dionysos, zerrissen. Nach antiker Vorstellung war es kein Trost, dass er nun als Schatten sich zum Schatten der Eurydike gesellen konnte.
Synthese
Menschliche Leidenschaften werden in einer musikalischen und sprachlich klanglischen Sprache im Sinne einer Versöhnung der Gegensätze (Theodor Fontane) und eben NICHT in ihrer Aufhebung zum Ausdruck gebracht
Quelle: Lochstein
| 19 September 2015 | |
| DICHTUNG | Rainer Maria Rilke | |
| LESUNG | Otto Sander | |
| BEREITSTELLUNG | wortlover |
Man kann nicht tiefer fallen als in die Arme eines […] Gottes…
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Geschrieben in Paris am 11.09.1902
| 9 September 2015 | |
Johannes Kaup hat Eugen Drewermann anlässlich seines 70. Geburtstages nach seinem Glauben gefragt.
Wenn wir wie Petrus einen Moment lang nichts sehen als den Gang der Wogen, nichts anderes hören als das Brausen des Sturms und die Angst uns selber in den Abgrund zieht, dann wäre eine einzige Rettung: Wir schauen in die Augen der Person, die vom anderen Ufer auf uns zukommt.
Wenn wir das tun, hört die Angst auf, nur ein sterbliches Wesen zu sein, das im Kreislauf des Energiehaushaltes der Natur hervorgebracht und zurückgenommen wird nach bestimmter, kurzer Zeit. Wir bekommen eine Würde in unserem eigenen Leben.
Da ist ein Absolutes, das uns gemocht und gewollt hat und das uns bejaht in unserer Existenz und bei der Hand nimmt.
Das sind die Inhalte der ganzen Botschaft Jesu.




















