Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

30 
 Juni 
 
1994

abgelegt in
Reimgedichte

 

Wenn mein Äuglein Dich vernimmt,
lodernd dann der Docht aufglimmt,
sich erzeigt im lichten Schein.

Helle flammt das Feuer auf,
belebt erneut den Liebeslauf,
lass’ das Klagen nunmehr sein.

Denn der Docht, der nun entzündet,
entfachet durch den Liebeshauch,
friedevolle Zeit ankündigt,
gebändigt ist nun Sorg’ und Rauch.

Rauch, der mir den Blick vernebelt,
Sorg’, die meine Glieder knebelt,
und mich band in Schmach und Schmerz,
gequält der Geist, betrübt das Herz.

Doch nun muss ich nimmer traurig sein,
denn Du Edle, Güt’ge, bleibst ja mein.

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