Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

24 
 August 
 
2019


 

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Goethe-Gedicht „Heidenröslein“.
Die Vertonung des Liedes finde ich auf jeden Fall klasse. Ich kannte nur die von Franz Schubert, nicht aber die Vertonung von Heinrich Werner:


Geistlos, ahnungslos

Haben wir geahnt, was dieser Goethe für ein Sittenstrolch war? Sein Gedicht „Das Heidenröslein“ endet so: „Und der wilde Knabe brach / ’s Röslein auf der Heiden. / Röslein wehrte sich und stach, / Half ihm doch kein Weh und Ach, / Mußt’ es eben leiden. / Röslein, Röslein, Röslein rot, / Röslein auf der Heiden.“
Als hätten das nicht schon Generationen von Interpreten als Allegorie auf eine Entjungferung gedeutet, posaunt ein selbsternanntes Künstlerkollektiv namens „Frankfurter Hauptschule“ nun heraus: „In seinem Gedicht ,Heindenröslein‘ (sic!) verharmlost Goethe gar eine brutale Vergewaltigung in lieblichem Trällerton . . . Kinder müssen das auswendig lernen.“

Quelle: FAZ | Andreas Platthaus

 
 
15 
 Juni 
 
2019


 

Literatur, Vortrag, Gespräch, Theater, Oper, Konzerte

GOETHE UND JOYCE
Ein irisch-deutscher Abend am Vorabend des Bloomsday.

An diesem Abend werden Goethe und Joyce zueinander in ein Verhältnis gesetzt. Mal mehr literarisch, mal mehr gedanklich, mal experimentell wird auf die Unterschiede und ihre Gemeinsamkeiten verwiesen. Hierbei soll zugleich das Polaritätsprinzip erlebbar gemacht werden: eben die Unterschiedlichkeit, auf der Grundlage der Gemeinschaft. Hinzu tritt auch die Musik von Bach, den man in gewisser Hinsicht auch als polar zu Joyce auffasssen kann.

Im ersten Teil werden Goethe und Joyce in ihrer völlig unterschiedlichen Sprachanwendung vorgestellt, der eine harmonisch-klassisch, der andere modern, provokativ, experimentell.

Im zweiten Teil werden Texte von Alexander Wiechec vorgetragen, die nicht nur im Inhalt, sondern auch in der Form einen Bezug zu Joyce haben.

Im dritten Teil wird es experimentell. Es werden kurze Ausschnitte aus Joyce´s Finnegans Wake mit Musik und Geräuschelementen verbunden. Hiermit wird unter anderem auf den Klangcharakter dieses kryptischen Werks aufmerksam gemacht.

BLOOMSDAY –  Der 16. Juni wurde in Irland zum Feiertag, weil an diesem Tag das Buch Ulysses von James Joyce spielt, ein Buch biblischen Ausmaßes und ein Meilenstein der modernen Literatur.

Mitwirkende:
Alexander Wiechec, Alexander Hahne – Sprecher und Sänger
Brit Hedrich – Gitarre und Gesang

Man kann den ganzen Abend besuchen, aber auch zu einzelnen Teilen kommen.

Sie sind herzlichst eingeladen!

Quelle: df

 
 
14 
 April 
 
2019

abgelegt in
Gedankenschau

 

Goethe war Freimaurer und KryptoJude! Seine Werke stammen nicht ALLE von ihm. Er hat Wissen geklaut und unter seinem Namen veröffentlicht. Teilweise ist dieses Wissen auch IRRwissen. Brauchst nur nachrechnen, wieviel Zeit er bräuchte, um Studium, Forschungen, Privatleben, Liebschaften, Schlafzeiten, Essenszeiten, Reisezeiten, Alkoholismus zu betreiben und zusätzlich ALL seine angeblich selbst geschriebenen Werke mit Hand und Federkiel zu schreiben. Bedenke dabei, das er sehr viel seines Lebens auf Reisen war, und zwar mit der Postkutsche, in der man weder forschen, geschweige denn schreiben kann. Erklärt den versteckten Hinweis auf das falsche LINKE (linkisch, verlogen) bzw. zweite Bein auf dem berühmten GoetheGemälde.

„Du sprichst ein großes Wort gelassen aus…“ (Iphigenie auf Tauris).

Diese Theorie gibt es übrigens auch bei Shakespeare, dessen Werk nicht der Produktivität einer Person zugedacht wird und Shakespeare lediglich ein Synonym für eine Mehr-Autoren-Gruppe war. Ähnlich den 5 Büchern Mose im Alten Testament, die auch in der Bibelwissenschaft NICHT der Autorenschaft einer Person zugeschrieben wird.
Wie dem auch sei…

Meine Meinung:
Dem Gedanken ist es egal, von wem er gedacht, dass er gedacht wird und dadurch eine Daseinsberechtigung im menschlichen Gemüte erringt, wiegt für ihn wichtiger.
Alles ist Leihgabe der Himmlischen … wir sind nur das (Denk-)Gefäß.