Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

3 
 März 
 
1995


 

Name: Thomas D.
REWARD: 1.000 $

Thomas, ein finsterer Artgenosse,
der Schmerzen und Furcht stolz verneint,
sitzt souverän auf seinem Rosse,
Raffinesse Gerissenheit und Stärke er in sich vereint.

Sicher hält er die Zügel in der Hand
und wird deshalb leicht als Raubritter erkannt.

Groß an Statur mit gestylter Frisur
trotzt er jeglichen Widerstand.
Die Bizeps gestählt, an Power ihm nicht fehlt,
Goliath’s Kräfte er in sich bannt.

Vor Skrupellosigkeit, sein Markenzeichen,
muß manch’ tapferer Krieger zitternd erbleichen.
Es klappert das Gebiß, die Knie erweichen.
Das Gebiß, es schlottert und die Zunge, sie stottert
und selbst die Knie müssen (wie Wachs) erweichen.

Wenn Thomas von fern ein Widersacher erspäht,
und dieser in die Klauen der Bestie gerät,
so hülfe es nicht, wenn dieser solcher um sein Leben fleht,
weil dreinschlägt Thomas’ Donnerfaust,
und kein Funken Leben dann mehr in diesem haust.

Doch lenke nun Dein Augenmerk
zu Thomas’ Arm, dem linken.
Vernimmst du auch des Schwertes blinken [Blinken]
dies’ Waffe verrichtet so manch’ blut’ges Werk.

Wenn er zücket sein Schwert, kriegsgeschreitösend
vom Zorne verzehrt und angsteinflößend
so holt er

dem Feind zugekehrt, angsteinflößend
so holt er kräfteverzehrend aus,
der Gegner muß sich achtsam bücken,
und sollte dieses ihm nicht glücken,
macht Thomas ihm rasch den Garaus.

Drum Bürgervolk, so seid bedacht:
Nehmt vor Thomas euch in Acht und [seid auf der Hut] ständig wacht
der Sensemann sich sonst ein’s lacht !!!

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