Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

13 
 März 
 
2021

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Gedankenschau | Mythologie
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Bekannt ist mir, dass Jesus mit Dionysos (Gott des Weines) oft verglichen wird, die Parallelen sind durchaus gegeben:

Auch dass Zeus diesen Dionysos als seinen eingeborenen (selbstgeborenen) Sohn in seinem Oberschenkel ausgetragen hatte und diesen Sohn später den Göttern des Olymp mit den Worten vorstellte : „Die ist mein eingeborener Sohn“ [… die Bibel geht weiter: „an dem ich Wohlgefallen habe], ist erstaunlich.

 
 
24 
 Juli 
 
2018


 

Für mich ein weiser und zugleich sehr demütiger Mann mit einer klaren, stringenten Botschaft.
Fern jeglicher Selbstverherrlichung spricht er getragen von einer sanftmütiger Ruhe seine Gedanken zum Erreichen des inneren Friedens aus.

  • Die Kirche sollte ein Ort sein, der die Menschen leben lässt.
  • In dem Moment, wo ich begriffen habe, was es heißt, persönlich glücklicher zu werden, weiß ich auch, dass eine ganze Reihe von Auseinandersetzungen mit der Kirche unvermeidbar sind.
    Wenn mich etwas wirklich ärgert, so dass es sich lohnt zu ärgern, so werde ich es mit Strategie und System bekämpfen. Dann werde ich nicht unter die Decke gehen. „Die schreibende Feder kann [hierbei] als Kanalisierung der (Aggressions-)Triebe dienen.“ (sinngemäß)
  • Der Zölibat ist eine Form der Unterdrückung.
    Einst wird die Kirche aufhören, in Fragen der Sexualität den Menschen reinzureden.
  • Die Fähigkeit, andere Menschen glücklich zu machen, hängt weder von der Kirche ab, noch von einer bürgerlichen Ordnung. Es hängt von nichts ab, außer von Art des Umgangs miteinander.
  • Jeder sollte mit seiner Gabe zum Glück anderer Menschen beitragen. (meine Interpretation)
  • Ich möchte Manches leben von dem, was im Neuen Testament steht und ich sehe, wenn man’s versucht, vieles besser begreift.
  • Jeder nennt sich Christ, der getauft ist als einsolcher, aber warum soll man sich nur so nennen, statt zu versuchen, auch ein bisschen davon zu tun.
  • In jedem Menschen lebt etwas, das unbedingt verdient, ans Licht zu kommen.
  • Jesus hat niemals leiden wollen, er wollte die Menschen durch seine Botschaft glücklich machen. Diese Botschaft war sehr leicht, sie war sehr befreiend, sie war offen und menschlich.
    Dafür wurde er hingerichtet. Seine Botschschaft galt als Verführung, das galt als was sehr Schlimmes.
    Er musste seine Verurteilung in Kauf nehmen. Er hat den Menschen gezeigt, dass es sich nicht lohnt aus Angst vor etwas wegzulaufen.
  • Es ist unheimlich schwer, die einfachsten Dinge zu tun.
 
 
16 
 November 
 
2017

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Filme | Gedankenschau
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12 
 August 
 
2016


 

DICHTUNG Rainer Maria Rilke
LESUNG Bettina Radener
BEREITSTELLUNG LYRIK & MUSIK



Es gibt so wunderweiße Nächte,
Drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
Als ob er fromme Hirten brächte
Zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
Und in die Herzen, traumgemut,
Steigt ein kapellenloser Glaube,
Der leise seine Wunder tut.

 
 
7 
 August 
 
2015


 

DICHTUNG Georg Trakl
LESUNG Oskar Werner
BEREITSTELLUNG Dennis Tschirner


 

Er ist der Gott, vor dem die Armen knien,
Er ihrer Erdenqualen Schicksalsspiegel,
Ein bleicher Gott, geschändet, angespien,
Verendet auf der Mörderschande Hügel.

Sie knien vor seines Fleisches Folternot,
Daß ihre Demut sich mit ihm vermähle,
Und seines letzten Blickes Nacht und Tod
Ihr Herz im Eis der Todessehnsucht stähle –

Daß öffne – irdenen Gebrests Symbol –
Die Pforte zu der Armut Paradiesen
Sein todesnächtiges Dornenkapitol,
Das bleiche Engel und Verlorene grüßen.

 
 
12 
 Juli 
 
2015

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Hagen Rether | Kabarett
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