| 4 August 2016 |
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Kunstbegriff
Laut Anzeigetafel im Nationalmuseum meint die heutige, landläufige Bezeichnung „Künstler“ jene Person, die andere Menschen durch Neues bereichert oder durch Andersartiges irritiert und zum Nachdenken bringt.
Goethes Kunstverständnis war enger gefasst:
Kunst liegt zunächst primär in der Betrachtung/dem Studium der Natur, um nach deren Schöpfungsprinzipien ein Werk hervorzubringen.
Meine Assoziation (auch in Hinblick des Körperschemas als Grundlage der Wissensverortung):
Folgende Bilder entstammen der Klassik-Stiftung-Weimar:
- Hof mit Kutschenremise hinten links
- Treppenhaus
- Gelber Saal
- Kleines Esszimmer
- Goethes Wohnhaus
- Große Stube (Christianezimmer)
- Wohnzimmer
- Sammlungszimmer
- Majollkazimmer – ehemaliges Schlafzimmer mit Deckenbogen
- Deckenzimmer
- Junozimmer
- Urbinozimmer – Gesellschaftszimmer
- Vorzimmer
- Arbeitszimmer
- Dienerzimmer
- Hausgarten
Fußnoten
| 3 August 2016 |
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Quelle: Klassik-Stiftung Weimar
Künstliche Himmel ruhn auf schlanken ionischen Säulen,
Und den ganzen Olymp schließet ein Pantheon ein […]aus: „Der Spaziergang“ von Friedrich Schiller
Ob Schiller jene ionischen Säulen des Römischen Hauses als Vorlage dienten gerade auch wegen der gleichfalls vorfindenden dorischen Säulen?
- Das Römische Haus im Park an der Ilm
- Brunnen an der Rückseite des Römischen Hauses
- Blick auf den Park an der Ilm vom Römischen Haus
- Innenraum des Römischen Hauses
- Blick auf das klassizistische Interieur
- Kontemplation im Römischen Haus
Die ihr Felsen und Bäume bewohnt, o heilsame Nymphen,
Gebet jeglichem gern, was er im Stillen begehrt!
Schaffet dem Traurigen Trost, dem Zweifelhaften Belehrung,
Und dem Liebenden gönnt, dass ihm begegne sein Glück.
Denn euch gaben die Götter, was sie den Menschen versagten:
Jeglichem, der euch vertraut, tröstlich und hilfreich zu sein.Johann Wolfgang von Goethe (1790)
Aufschrift auf einem Felsen
am parkseitigen Aufgang zum Römischen Haus
| 3 August |
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- Blick auf das Gartenhaus (Sichtachse)
- Klassizistisches Gartentor
- Blick auf das Gartenhaus
- Blick auf das Gartenhaus
- Blick auf das Gartenhaus
- Blick auf das Gartenhaus
- Blick auf das Gartenhaus
- Pentagramm vor der Eingangstür
- Stein des Glücks
- Stein des Glücks
- Stein des Glücks
- Im Garten
- Innenraum
- Erdsälgen
- Küche
- Küche
- Altanzimmer
- Schlafzimmer (aufklappbares Bett rechts)
- Arbeitszimmer
- Stehpult mit Sitzbock im Arbeitszimmer
Iphgienie auf Tauris markierte den Übergang von der emotional-betonten „Sturm-und Drangepoche“ zur formstrengen und ästhetischen „Weimarer Klassik“. Baulich zeigte sich dies auch im „Römischen Haus„.
| 2 August 2016 |
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www.ausflugsziele-weimar.de
Lars Mielke | Ausflugsziele Weimar
Soeben in der Pension Havana-Club eingecheckt, sporadisch meinen Kleiderschrank „eingerichtet“, Schuhwerk daselbst auf den Ablageboden gestellt, Kulturbeutel ins ansehnliche Badezimmer platziert. Fertig!!!
Ich bin recht angetan von der behaglichen, schmucken und aber auch zweckdienlichen Schlichtheit, die anheimelnd das Wenige spendet und keineswegs Anlass zur geistigen Zerstreuung gibt mittels überladener Stilelemente jener athmospährisch aufgeladenen Musenstadt.
Und mehr bedarf’s nicht für meinen Gedanken-Reset… (die Akupressurpunkte der Gesichtsmuskel wären: [STRG] + [ALT] + [ENTF]
Folgende (fettgeschriebene) Zeilen hingen als Abriss-Zettel an einem Fenster in der Gasse:
„You need an Inspiration?“
(yes, it’s a small I.)
Dunkel war´s der Mond schien helle…
Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Auto blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
Auf der Sandbank Schlittschuh lief.Und der Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.Und auf einer roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß ein blondgelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.Neben ihm ’ne alte Schachtel,
Zählte kaum erst sechzehn Jahr,
Und sie aß ein Butterbrot,
Das mit Schmalz bestrichen war.Oben auf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing des Frühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.Von der regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.Beide Hände in den Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er auf dem Nachttopf saß
Und seine Morgenzeitung las.
| 22 Juli 2016 |
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- Frontalansicht
- Erdgeschoss – Hausflur
- Erdgeschoss Dienerzimmer
- Küche
- 1. Etage – Wohn- und Esszimmer
- 1. Etage – Salon
- 1. Etage – Schlafzimmer der Töchter
- Mansardgeschoss – Empfangszimmer
- Mansardgeschoss – Gesellschaftszimmer
- Mansardgeschoss – Arbeitszimmer
- Mansardgeschoss – Schlafzimmer
- Mansardgeschoss – Ankleidezimmer
- Studiolo



















































































