Lyrik ~ Klinge
    Versuch einer Dichtung            

27 
 November 
 
2017


 

Auf der Suche nach einer Urklasse und einer Strukturanordnung des Weltwissens liebäugelte ich bisher mit benutzerdefinierten Variablentypen verschiedener Programmiersprachen: ‚Records‘ (Pascal), ‚Structures‘ (C, Ruby) als auch mit verschachtelten Hashes.
Ebenso befasste ich mich mit der Objektorientierten Programmierung und den Möglichkeiten der Klassenbildung und ihrer Vererbung von Eigenschaften (Attributen) und Methoden.

Im Prinzip ging es mir um die informationstechnische Umsetzung innerhalb einer geordneten, hierarchischen Struktur (Analogie: Bücherregal) gewisse Werte abzulegen (Analogie: Buch).
Die Struktur und die Datenspeicherung (von mir aus auch in einer eigenen, lesbaren Datei, allerdings keine interpretierbare CVS-Datei oder auslesbare SQL-Datenbank) waren mir wichtig.

Ich habe mich daher für die Verzeichnisstruktur von UNIX (1969) entschieden.

Mit Unix wurden einige bis heute maßgebliche Konzepte der Informationstechnik erstmals eingeführt, etwa das hierarchische, baumartig aufgebaute Dateisystem mit Ordnerstruktur.

Quelle: WikiPedia

Als mythologischer Nebeneffekt korrespondieren gewisse Termini in der Unix-Sprache mit dem Weltbaum in der nordischen Mythologie.


Yggdrasil, altnordisch Yggdrasill, auch: Weltesche, ist in der nordischen Mythologie der Name einer Esche, die als Weltenbaum den gesamten Kosmos verkörpert.

Quelle: WikiPedia

Root-/Wurzel-/Stammverzeichnis aller → Wurzel / Baumstamm
verzweigte Baumstruktur → Äste als Verzweigungen
Dateien → Blätter und Früchte

Eine Internet-Recherve ließ mich auf eine interessante Seite stoßen, wobei Punkt 1.8 meine Entscheidung untermauerte: Grundlagen der Informatik (Freies Gymnasium Borsdorf)

 
 
12 
 April 
 
2017


 

Pascal ist eine Anfang der 1970er Jahre entwickelte imperative Programmiersprache, die heute noch in älteren Anwendungen und zur einführenden Lehre ins Programmieren Verwendung findet. Im produktiven Bereich wurde sie mittlerweile von Sprachen wie Java abgelöst.

Pascal wurde von Niklaus Wirth an der ETH Zürich als Lehrsprache eingeführt, um die strukturierte Programmierung zu lehren.

Quelle: WikiPedia

Wie ein Maler seine Zeichnungen im Vorfeld mit Bleistift skizziert, so bietet eine objektorientierte Programmiersprache wie Pascal (bzw. deren Erweiterung „Object Pascal„) die Möglichkeit, eine amorphe Gedankenmasse in Sinnstrukturen zu gliedern, den Tonklumpen zu „formulieren“.
Merkmalssemantik und Prototypensemantik finden auch in der Programmierung Einzug mittels Klassen, Objekten, Attributen (Feldern) und Vererbungen [von Eigenschaften].

Der ästhetische Reiz bleibt dabei nicht aus und ereilt mich wie damals in den 80er Jahren auf dem Campingplatz in Italien beim Studium von ST Pascal+, insbesondere die flüssige Lesart der strukturellen Reinheit und Klarheit von Records. [1]Code is Poetry

type Mensch = class
       private
         Vorname: string;
         Nachname: string;
         Geburtstag: Date;
         Geschlecht: string;
       end;

     Berufstaetig = class(Mensch)
       private
         KontoNr: integer;
         Bankleitzahl: integer;
       public
         procedure GehaltZahlen;
       end;

     Manager = class(Berufstaetig)
       private
         Gehalt: real;
         Zulagen: real;
         AnzahlMitarbeiter: integer;
       end;

     Schueler = class(Mensch)
       private
         SchulKlasse: integer;
         Taschengeld: real;
       public
         procedure TaschengeldZahlen;
       end;

Hinter dem Schlüsselwort class steht in Klammer der Name des direkten Vorfahren.
Berufstaetig erbt also alle Attribute wie Vorname und Nachname von der Klasse Mensch und fügt noch eigene Attribute hinzu, die eben nur für Berufstätige gebraucht werden.
Manager erbt von Berufstaetig und somit auch von Mensch.

Quelle: Delphi-Source

Fußnoten   [ + ]

 
 
13 
 Januar 
 
2017


 

Merkmale wären…

  • Sublimierung („Veredelung“) der Triebwelt
  • „Leidenschaftlosigkeit“, somit Zähmbarkeit der Sehnsucht Flamme
  • Statik und zugleich Dynamik wie die Figuren in einem Schachspiel
  • Unvergänglichkeit
  • Zeitlosigkeit
  • geduldete erotische Attribute (z.B. entblößte weibliche Brust)
  • gesellschaftlich toleriertes Gewaltpotential aufgrund des meist mythologischen Kontextes (z.B. Schwertkämpfe, blutende Wundmale eines halbtoten gekreuzigten Messias [selbst im Augenschein junger Kommunionskinder!!!] )
  • kein Copyright bei öffentlicher Schau auf Allgemeinschauplätzen