Lyrik ~ Klinge
Versuch einer Dichtung          

26 
 Juni 
 
2017


 

Ach, da reißen im Sturm die Anker, die an dem Ufer
      Warnend ihn hielten, ihn faßt mächtig der fluthende Strom;
Ins Unendliche reißt er ihn hin, die Küste verschwindet,
      Hoch auf der Fluthen Gebirg wiegt sich entmastet der Kahn;
Hinter Wolken erlöschen des Wagens beharrliche Sterne,
      Bleibend ist nichts mehr, es irrt selbst in dem Busen der Gott.

aus: „Der Spaziergang“ (Friedrich Schiller)

Kann man sich im Alltagsgetriebe, in den Dünenverwehungen an des Lebens ödem Strande wirklich aus den Augen verlieren?
Wankt hinter dem Meer auch der Horizont verlässlicher Größe?

 
 
24 
 Juni 
 
2017

abgelegt in
Gedankenschau

 

1:30
„Und wie hat Friederich Schiller schon geschrieben: […]“

„Der Friederich, der Friederich, das war ein armer Wüterich!

Die Geschichte vom bösen Friederich [1]„Der Struwwelpeter“ von Wilhelm Busch

Der Friederich, der Friederich,
Das war ein arger Wüterich!
Er fing die Fliegen in dem Haus
Und riß ihnen die Flügel aus.
Er schlug die Stühl’ und Vögel tot,
Die Katzen litten große Not.
Und höre nur, wie bös er war:
Er peitschte seine Gretchen gar!

WikiSource

Friedrich Schiller indessen war ein deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker.

Fußnoten   [ + ]

 
 
27 
 Dezember 
 
2016

abgelegt in
Gedankenschau

 

Doch der größte aller Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn

Friedrich Schiller