| 11 März 2018 |
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Pfeifen sind Eindrucksmanager!
Alle Energie geht nicht in die inhaltliche Arbeit, sondern in die Show.
Wir schauen oft nicht nach der Substanz, sondern nach der Silhouette.
Top!
Mehr Ausdrucksleistung in den Ausführungen ist nicht mehr abrufbar!
| 29 Januar 2016 |
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Unter Bildungsniveau verstehe ich nicht die sprachliche Kompetenz der Muttersprache, noch die kognitive Durchdringung mathematischer Zusammenhänge, noch die Wissensanhäufung in Geistes- oder Kulturwissenschaften.
Bildung (engl. „education“) meint Er-Ziehung, das Hin-Ziehen zu Normen und Werten einer menschlichen Gemeinschaft bis hin zu deren Verinnerlichung (Internalisierung).
Erziehungsberechtigte als auch gesetzliche Vorgaben erfüllen in Anlehnung an Erich Fromm nur die temporäre Funktion, Verhaltensweisen wach zu halten und durch ständige Präsenz (Außenwirkung) strukturgebend eigenes Verhalten dahin langfristig zu „installieren“, das die inneren Moralvorstellungen zu einem Konsens mit dem äußeren moralischen Kodex führt.
Werden also gewisse Gesellschaftsregeln menschlichen Umgangs eingehalten, einem Normenkatalog gefolgt, so kann man auch bei einem Menschen mit einer geistigen Behinderung von einem hohen Bildungsniveau durchaus sprechen, wobei ein Akademiker mit sozial unverträglichem Verhalten in diesem Zusammenhang ein niedriges Bildungsniveau aufweist.
| 2 September 2008 |
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Lehramtstudium an einer Pädagogischen Hochschule absolviert,
kindzentriertes Menschenbild demontiert?
Hinsichtlich der Benotung in der 2. Grundschulklasse stieß ich im Internet auf das Posting einer Mutter, deren Sohn in einer Mathematik-Arbeit die stolze Punktzahl von 52 bei 53 Höchstpunkten (98,11% von 100%) erreichte.
Er bekam die Note 2,0.
Die Antwort der Klassenlehrerin war lediglich, dass die Note 1 wohl nur „ab 100%“ erreicht würde.
Hmm, laut der Berechnungsformel meines ehemaligen Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrers Harald Barth (5*erreichte Punktzahl / Gesamtpunkt * (-1)) ergäbe sich die Note 1,094339623 (gerundet 1,0).
Mir geht es bei diesem Beitrag aber nicht um die Zensurphilosophie, sondern grundsätzlich um das Menschenbild, welches durch das Gegenpost vermittelt wird: produkt- und nicht prozessorientiert.
Es sollte nicht das Endresultat im Vordergrund stehen, sondern das Lernpotential, das sich in einer Glanzleistung zeigen kann, aber nicht unbedingt (in der zweiten Klasse schon) muss.
Da ich selbst Sonderschulpädagogik studiere, hat mich dies doch sehr befremdet.
| 1 Mai 1995 |
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Im Frühlingsgärtchen es flutend sonnt,
und auch die Blümelein es helle lieblich wonnt,
den Bienen süßen Nektar darzubeiten.
Sogar die Grillen halten Konzert
so wie es denn Dein Herz begehrt
versteht’s die Seele zu befrieden. (kurzfristig, langfristig wohl eher nur Gott?)
Berauschet von den Frühlingsklängen
die schwirrend in der Luft nun hängen
wird ein jeglich‘ Geschöpf in den Zauber gebannt
durch die Fackel des Frohsinns leuchtend helle entbrannt.
Doch D. können nicht locken,
diese sanften Frühlingsstimmen
sie muß brav in ihrem Zimmer hocken
und die Karriereleiter zu ergklimmen.
„Denn ohne Schweiß gibt’s keinen Preis“,
– das ist wahrlich zu befürworten.
Und ohne Streben im Schülerleben
gibt’s auch keinen Leistungsorden.
kühl auf dem Gestühl
Frühlingsstimmen locken
muß brav im Stübchen hocken
Das Wetter ist also andere als trübe
gleich D.s Arbeitstriebe
sie pauket Vokabeln, wälzt ihre Bücher
wischt sich die Stirn mit Taschentücher
Doch dieses Schaffen, emsiges Werken
kann meinem Auge nicht verbergen:
Erhöhter Blutdruck, zermattertes Gehirn,
Schweißperlen auf heißen temperierter Stirn
dank Adrenalin, dem Stresshormon,
der Krankheit „Prüfungsstreß“ erstes Symptom.
Doch bleibe kühl
auf dem Gestühl
auch wenn der Lehrnstoff mag sein viel
wirst doch erreichen das Klassenziel.




















