| 18 Dezember 2025 |
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#weimar #tiefurt #amor #epigramm #goethe
Was befindet sich unter der Wintereinhausung am Videoende?
Antworten bitte in die Kommentare.
Steintafel (Epigramm)
Dich hat Amor gewiß, o Sängerin, fütternd erzogen,
Kindisch reichte der Gott, dir mit dem Pfeile die Kost
Schlürfend saugtest du Gift in die unschuldige Kehle,
Und mit der Liebe Gewalt trifft Philomene das Herz.
| 3 Oktober 2018 |
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Des Liebesgottes
Offenbarungsstätten
| Damenflügel (oben) -in-u |
Königsflügel (oben) -ul-u |
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[2]![]() Die Hand un sepal-a ♀ inu sepala ♂ ulu sepala |
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[3]![]() Der Unterarm un stil-a ♀ inu stila ♂ ulu stila |
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[4]![]() Der Oberarm un palm-a ♀ inu palma ♂ ulu palma |
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[5]![]() Der Kopf un rizom-a ♀ inu rizoma ♂ ulu rizoma |
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[6]![]() Der Rumpf en rizom-a ♀ ine rizoma ♂ ule rizoma |
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[7]![]() Der Oberschenkel en palm-a ♀ ine palma ♂ ule palma |
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[8]![]() Der Unterschenkel en stil-a ♀ ine stila ♂ ule stila |
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[9]![]() Der Fuß en sepal-a ♀ ine sepala ♂ ule sepala |
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| Damenflügel (unten) -in-e |
Königsflügel (unten) -ul-e |
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Zwei der Geschosse entnimmt er [Amor]
dem pfeilumschließenden Köcher:
Ungleichartig an Kraft. Eins scheucht, eins wecket die Liebe.
Welches sie weckt, ist golden und glänzt mit spitziger Schärfe;
Welches sie scheucht, ist stumpf, und Blei ist unter dem Rohre.aus: »Die Metamorphosen«
Der Köcher Amors
| weibliche Aspekte -et goldene Pfeile )»—–> |
Köcher |
männliche Aspekte -eg bleierne Pfeile <—–«( |
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ERDE |
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| element-et-us | element-et-is | element-et-os | element-et-es | element-as | element-eg-es | element-eg-os | element-eg-is | element-eg-us |
| color-et-us | color-et-is | color-et-os | color-et-es | color-as | color-eg-es | color-eg-os | color-eg-is | color-eg-us |
| figur-et-us | figur-et-is | figur-et-os | figur-et-es | figur-as | figur-eg-es | figur-eg-os | figur-eg-is | figur-eg-us |
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→ Das Positionsspiel
Fußnoten
| 22 März 2018 |
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Mnemosynes Geleit
Streifzüge eines Gedankenvagabunden

Aus den Aufzeichnungen
eines göttlich Wahnsinnigen
Vorwelt
| Morpheus‘ Schoß Elysions Friedensgrund |
| Eherne Welt Demeters Dunkelpfade |
| Hephaistos‘ Kunstschmiede Artefakte göttlicher Macht |
| Caissas Liebesgeschenke Ares‘ Eroberungskünste |
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| Skulpturen des Adamas Naturen des menschlichen Geistes |
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| Die Elemente Das Alphabet des Geistes |
| Das Positionsspiel Sprachen des Geistes |
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Fußnoten
| 30 Juli 2017 |
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Scherenschnitt (bearbeitet)
Margarete Schreiber[1]Foto: Margarete Schreiber. In: „Das Himmelsvolk“ von Waldemar Bonsels
Orpheus‘ Trauer
» Doch starrend vor Schmutz an dem Ufer
saß er sieben der Tag‘
und verschmähte die Gabe der Ceres « [2]aus: „Die Metamorphosen“ von Ovid
Musik
Ludwig van Beethoven [3]Klavierkonzert Nr. 8, Pathétique
Klage des Orpheus‘
Scheidend winkt
des Liebeszaubers milder Flammenblick,
entsagend, letzten Loderschlag.
Das Lampenöl ist aufgezehrt,
entsendet matten Trauerflor
als träges Rauchgeschleier
mit schwerer Flügelschwinge.
Und mit ihm flieht das kühne Hoffen
entschwelgt, erkühlter Brust.
* * *
Der stumme Sterbensgruß
haucht eises Herzensregen,
raut Stimme und den samt’gen Blick,
schallt jenen trauten Heimatruf,
der einst mit holder Himmelsmacht
im Taumel regen Busens
des Herzens Säulen wanken ließ.
* * *
Wo einst der Liebe Treueschwur
auf keucher Lippe glühte,
der Wange Rosenbeet erblühte,
obsiegt nun äschern Schattenwurf,
drang Wollust sich ins Liebesreich
und Flammen der wilden Begierde
entweihten jäh mit lohem Steppenbrand
der Wangen heil’ge Erde.
* * *
Gewiss, auch dich, Eros,
du mildbeflammter Seelenwächter,
entwaffnet rege Frevelhand der Mächtigen [5]die Parzen,
entreisst den sich’ren Schaft
der ölgetränkten Fackel dir
und tauchet sie in Lethes [6]Lethe ist ein Fluss der Unterwelt Leidensstrom
mit kraller Bärenpranke nieder.
* * *
Oh heilige Liebesbande,
deines festen Griffes Treugeleit
entglitt mir schon auf halbem Wege.
Denn gleich des Kometen verglühenden Glanzes
als silberner Himmelsstreif flüchtiger Schöne
und Spielball der sphärischen Mächte,
so wandelt sich hier nun im Trauertal
der Liebenden tröstlicher Abendstern
grell niederfallend zu Erdenstaub,
als Streu des launischen Windes.
→ Eherne Welt
Fußnoten
| 4 Juni 2017 |
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Vieles spricht für den nächsten, noch ausstehenden Text „Der bronzene Turm“, in dem Zeus sich in einen goldenen Regen verwandelt.
Heutige Erlebnisse mit Gold:
- Haller sehnt sich nach dem Wiederfinden „einer goldenen göttlichen Spur“ im „Steppenwolf“ (Hermann Hesse)
- Goldene Schwingen von Amor (vgl. William Shakespeare im Sommernachtstraum)
- „Goldener Engel“ in Hollerbach als Emblem auf dem Teller der doppelten Portion goldgelber Pommes
| 5 April 2012 |
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Aus den römischen Elegien (1:02)
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
[…]
Mehr als ich ahndete schön, das Glück, es ist mir geworden.
Amor führte mich klug allen Palästen vorbei.
Ihm ist es lange bekannt, auch hab ich es selbst wohl erfahren,
Was ein goldenes Gemach hinter Tapeten verbirgt.
Nennet blind ihn und Knaben und ungezogen, ich kenne
Kluger Amor dich wohl, nimmer bestechlicher Gott!
Uns verführten sie nicht, die majestätischen Fassaden.
Eilig ging es vorbei, und niedere zierliche Pforte
Nahm den Führer zugleich, nahm den Verlangenden auf.
Alles verschafft er mir da, hilft alles und alles erhalten,
Streuet jeglichen Tag frischere Rosen mir auf.
Hab ich den Himmel nicht hier? – Was gibst du, schöne Borghese,
Nipotina, was gibst deinem Geliebten du mehr?
Tafel, Gesellschaft und Spiel und Oper und Bälle,
Amorn rauben sie oft nur die gelegenste Zeit.
Ekel bleibt mir Gezier und Putz, und hebet am Ende
Sich ein brokatener Rock nicht wie ein wollener auf?
Oder will sie bequem den Freund im Busen verbergen,
Wünscht er von alle dem Schmuck nicht schon behend sie befreit?
Müssen nicht jene Juwelen und Spitzen, Polster und Fischbein
alle zusammen herab, eh er die Liebliche fühlt?
Näher haben wir das! Schon fällt dein wollenes Kleidchen,
So wie der Freund es gelöst, faltig zum Boden hinab.
Eilig trägt er das Kind, in leichter linnener Hülle,
Wie es der Amme geziemt, scherzend aufs Lager hinan.
Ohne das seidene Gehäng und ohne gestickte Matratzen
Stehet es, zweien bequem, frei in dem weiten Gemach.
Nehme dann Jupiter mehr von seiner Juno, es lasse
Wohler sich, wenn er es kann, irgendein Sterblicher sein.
Uns ergötzen die Freuden des echten, nacketen Amors
Und des geschaukelten Bettes lieblich knarrender Ton.
[…]
Morgenklagen (4:30)
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
O du loses, leidigliebes Mädchen
Sag mir an: womit hab ichs verschuldet,
Dass du mich auf diese Folter spannest,
Dass du dein gegeben Wort gebrochen?
Drucktest doch so freundlich gestern Abend
Mir die Hände, lispeltest so lieblich:
»Ja, ich komme, komme gegen Morgen
Ganz gewiss, mein Freund, auf deine Stube.«
Angelehnet ließ ich meine Türe.
Hatte wohl die Angeln erst geprüfet
Und mich recht gefreut, dass sie nicht knarrten.
Welche Nacht des Wartens ist vergangen!
Wacht ich doch und zählte jedes Viertel.
Schlief ich ein auf wenig Augenblicke,
War mein Herz beständig wach geblieben,
Weckte mich von meinem leisen Schlummer.
Ja, da segnet ich die Finsternisse,
Die so ruhig alles überdeckten,
Freute mich der allgemeinen Stille,
Horchte lauschend immer in die Stille,
Ob sich nicht ein Laut bewegen möchte.
»Hätte sie Gedanken, wie ich denke,
Hätte sie Gefühl, wie ich empfinde,
Würde sie den Morgen nicht erwarten,
Würde schon in dieser Stunde kommen.«
Hüpft ein Kätzchen oben übern Boden,
Knisterte das Mäuschen in der Ecke,
Regte sich, ich weiß nicht was, im Hause,
Immer hofft ich, deinen Schritt zu hören,
Immer glaubt ich, deinen Tritt zu hören.
Und so lag ich lang und immer länger,
Und es fing der Tag schon an zu grauen,
Und es rauschte hier und rauschte dorten.
Ich saß aufgestemmt in meinem Bette,
Schaute nach der halberhellten Türe,
Ob sie sich nicht wohl bewegen möchte.
Angelehnet blieben beide Flügel
Auf den leisen Angeln ruhig hangen.
Und der Tag ward immer hell und heller.
Hört ich schon des Nachbars Türe gehen,
Der da Taglohn zu gewinnen eilet,
Hört ich bald darauf die Wagen rasseln,
War das Tor der Stadt nun auch eröffnet,
Und es regte sich der ganze Plunder
Des bewegten Marktes durcheinander.
Ward nun in dem Haus ein Gehn und Kommen
Auf und ab die Stiegen hin und wieder,
Knarrten Türen, klapperten die Tritte.
Doch ich konnte, wie vom schönen Leben,
Mich noch nicht von meiner Hoffnung scheiden.
Endlich als die ganz verhasste Sonne
Meine Fenster traf und meine Wände,
Sprang ich auf und eilte nach dem Garten,
Meinen heißen sehnsuchtsvollen Atem
Mit der kühlen Morgenluft zu mischen,
Dir vielleicht im Garten zu begegnen.
Und nun bist du weder in der Laube
Noch im hohen Lindengang zu finden.
Gefunden (7:16)
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.
Ich wollt es brechen,
Da sagt es fein:
»Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?«
Ich grubs mit allen
Den Würzlein aus,
Zum Garten trug ichs
Am hübschen Haus.
Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort.
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.











































